Montag, 13.05.2013

2. Tag Diamond Head - Kukaniloko Birthstones - Dole - Ka'ena Point

 
Irgendwann nachts wurde ich durch unseren „klopfenden“ Kühlschrank geweckt, außerdem war mir kalt. Gegen 6 Uhr war die Nacht dann endgültig vorbei. Ein Blick von unserem Balkon und die Wettervorhersage vor Augen, verhießen nichts Gutes. Was sollen wir nur machen? Irgendwie ist unser gesamtes Urlaubsprogramm auf gutes Wetterausgerichtet.

 

Wir fahren erstmal aus Waikiki raus und gucken wie es ausschaut. Was um 6:45 Uhr schon alles auf den Straßen (auch an Touris) los ist?!? Richtung Diamond Head sah es ganz gut aus. Also probieren wir es einfach. Am Eingang haben wir brav unsere 5 $ bezahlt und sind den Berg hoch gestiefelt.

 

Da oben wollen wir hin:

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Zwar hab ich mir noch Gedanken gemacht, ob die Trecking-Sandalen die ideale Fußbekleidung sind, aber die Horden von Asiaten, die uns mit Chucks oder Crocs entgegen kamen, haben diese Bedenken schnell bei Seite geschoben. 171 Höhenmeter wollten bewältigt werden. Wir kamen ganz schön ins schnaufen und schwitzen.

 

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Wahnsinn, was hier schon um diese Zeit alles los war. Von Einsamkeit keine Spur. Nach gut 35 Minuten hatten wir den Aufstieg geschafft. Das ist wohl ganz akzeptabel.

 

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Die Sicht auf Waikiki war doch ganz i. O. OK, es hätten zwar weniger Wolken dort sein können, aber wir wollen uns nicht beklagen.

 

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Diese tiefhängenden Regenwolken machten uns für die weitere Tagesplanung Sorgen.

 

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Nach gut 1,5 Stunden bzw. 2,8 km waren wir wieder am Auto.

 
Die Weiterfahrt führte uns an der Küste südlich des Diamond Head entlang. An einem Beachpark soll es Robben zu sehen geben. Aber heute hatten die anscheinend frei. Dafür gab es die ersten Zeltbehausungen zu sehen. Ganz schön praktisch: warmes Wetter und die Duschanlagen der Surfer gleich nebenan.

 

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Das Wetter schien sich zu halten. Frank montierte daher unser Dach halb ab und wir fuhren „oben ohne“.

 

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Der Weg führte uns ab durch die Mitte von Oahu. Erster Stopp: Kukaniloko Birthstones. Diese liegen (von Süden her kommend) an der Ampelkreuzung Hwy 80/Whitmore  Ave linkerhand. Biegt man an dieser Ampel links ab, kann man das Auto am Rand parken. Ein extrem kurzer Spaziergang führte uns zu ein paar Steinen, die für die Hawaiianer einer sehr wichtige Bedeutung haben (heilige Stätte) und daher mit Respekt behandelt werden sollen. Umringt wurden diese Steine von Palmen.

 

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Der Straße weiter folgend gelangt man zu den Ananas-Plantagen von Dole. Dort sind wir kurz durch den Souvenir -Shop (was es da nicht alles gab) und haben uns eine Ananaseis-Waffel gegönnt. Das Eis war wirklich lecker, aber die Ananas-Spalte eher etwas unsüß und zäh. Die Sonne kam immer mehr raus, was dazu führte das mein Eis schneller schmolz als ich es essen konnte. Frank hatte seinen Spaß mir zuzusehen.

 

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Rainbow Eucalyptus Trees gab es dort auch:

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Alles letzten Tagespunkt wollten wir noch etwas Wasser sehen und sind daher bis zum Ka'ena Point durchgefahren, um den Ka‘ena Point Trail Mokule’ia side anzugehen. Der Ka‘ena Point befindet sich am nord-westlichen Ende von Oahu und wird über den Farrington Hwy erreicht. Aber Achtung: man kann vom Westen oder Norden zum Ka‘ena Point laufen.

 
Der Teerstraße endet irgendwann und es geht nur noch für off-roader weiter. Da wir uns nicht sicher waren, ob wir hier fahren dürfen, haben wir unser Auto am großen Parkplatz geparkt und sind zu Fuß los. Mit im Gepäck: Handtücher und Schnorchelsachen. Die Strecke war ziemlich ruckelig: viele Spurrillen, Schlaglöcher, Pfützen … alles was das offf-roader–Herz begehrt.

 

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Am Strommast 196, wo es zum Hidden Beach geht, war ein 4 WD geparkt. Also hätten wir doch mit unserem Wrangler hier langfahren können. Nach gut der Hälfte der Strecke gibt es eine „Straßensperre“ für off-roader, ab der man nur noch zu Fuß weiterkommt. Anschließend gelangt man in das Ka’ena Point Natural Area Reserve. Brütende Albatrosse, Mönchsrobben und Wale soll man hier nicht stören. Die Albatrosse waren schnell entdeckt, aber alles andere …

 

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Zum Schnorcheln war die See viel zu rau, dennoch haben wir uns, versteckt hinter einem Stein, in die Badesachen geworfen und sind mit den Füßen ins Wasser. Die Sonne schien stärker als erwartet und unsere Arme waren schon etwas rot.

 

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Als wir gehen wollten standen einige Leute bei den Tidal Pool rum und siehe da: 3 Robben waren zu sehen.

 

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Die Robben waren nicht sehr begeistert von den Menschen so dicht bedrängt zu werden und haben lautstärk ihren Widerwillen geäußert.

 

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Auf dem Rückweg ist Frank näher am Wasser, um die Klippen zurück gelaufen und ich bin auf der off-road-Straße geblieben.

 

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Am Hidden Beach (Strommast 196) haben wir uns am Strand wiedergetroffen. Aber auch hier war die Brandung zum schnorcheln viel zu stark. Also ging es weiter entlang der Wai’anae Mountains.

 

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Doch Franks Füße wollten ihn irgendwann nicht mehr tragen. 5 Strommasten vorm Ziel hat er schlapp gemacht und ich bin alleine los, das Auto holen. Zunächst sah die Strecke auch ganz passabel aus, aber die letzten paar Meter hatten es wirklich in sich. Da soll ich gleich alleine mit dem Auto hoch?!? Unten steckte einer mit seinem Pritschenwagen (Pick-up) im Schlamm fest. Irgendjemand hatte ihm ein dünnes Kletterseil da gelassen, hat ihm aber nicht rausgeholfen. Wir haben uns kurz unterhalten. Er war zuversichtlich, dass ich dort mit einem Wrangler hoch komme. Nur Mut! Super! Meine ersten Fahrversuche mit dem Wagen hatte ich also direkt off-road. Schlauerweise wusste ich nicht, dass man den 4 WD extra dazu schalten muss, so dass die Kupplung wohl etwas warm geworden war. Surprised Nach dem ich die schlimmsten Schlaglöcher und Steine hinter mir hatte kam Frank auch schon angelaufen. Na toll! Das hätte ich mir also sparen können. Er hatte den Sand aus dem Getriebe geholt (sprich: den Sand zwischen seinen Fußsohlen und dem Fußbett der Sandalen entfernt) und konnte plötzlich wieder schneller laufen. (Aber eine ganz schöne Blase hatte er sich gelaufen).

 
Unten haben wir beim Pritschen-Wagen angehalten, der das Seil schon wieder abgemacht hatte. Nachdem es wieder dran und auch am Wrangler befestigt war, hat Frank ihm rausgeholfen. Jippieh! Was für eine coole Aktion. Alle konnten ihre Fahrt fortsetzen.

 

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Für die 9,2 km haben wir nicht ganz 3,5 Stunden gebraucht.
 
Kurz hinterm Ka'ena Point Parkplatz waren Leute mit Schnorchelsachen unterwegs. Allerdings setzte gerade Regen ein und wir hatten auch nichts mehr zu trinken. Also setzen wir gegen 15:45 Uhr unsere Fahrt nach Waikiki zurück fort. Beim Safeway durfte diesmal Frank rein springen, während ich im feinen Nieselregen auf das Auto aufgepasst habe.

 

Zurück im Hotel gab es eine kleine Stärkung und dann ab zum Strand. Schließlich wollen wir heute auch noch ins Wasser. Auch ohne Sonnenschein hatte das Wasser genau meine Wohlfühl-Temperatur.

 

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Auf dem Weg zurück gab es einen kleinen Halt im ABC Store und bei dem Army Museum (nur von außen).

 

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Frisch geduscht gab es selbstzubereitetes Abendessen (Salat mit Chicken-Nuggets).
Nach 22 Uhr gingen die Lichter aus.

Gefahrene Meilen: 90,6
gelaufene km: 2,8 + 9,2