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Dornröschenschloss

2019 Frankreich: Ein Tag im Disneyland Paris



Die Kommunion unserer Nichte stand an und wir wollten ihr etwas Besonders schenken. Ein Ausflug sollte es sein, so dass wir gemeinsam Zeit verbringen und dabei Alle etwas Neues entdecken. Spontan fiel uns das *Disneyland in Paris* ein. Blieb noch die Frage zu klären, ob wir Fahrt, Unterkunft und Eintrittskarten selber organisieren oder einfach eine fertige *Busreise* dorthin buchen. Wir entschieden uns für Letzteres.

Und so kam es, dass wir am Pfingstwochenende freitags gegen Mitternacht  am Busbahnhof in Duisburg standen und auf den Bus von Graf’s Reisen warteten. Unsere Nichte wusste zu dem Zeitpunkt noch nicht wohin es geht. Erst als der richtige Bus an den Bussteig rollte und vorne an der Windschutzscheibe das Ziel angeschlagen war wusste sie Bescheid.

Vor Aufregung machten wir kaum ein Auge zu, als der Bus sich Richtung Aachen und belgische Grenze in Bewegung setzte. Zum richtig weg dösen hatten wir eh kaum eine Chance, denn ungefähr alle zwei Stunden stoppten wir für eine Pipi-Pause.


Über Paris ins Disneyland


In den frühen Morgenstunden erreichten wir zunächst Paris-City. Dort wurde ungefähr die Hälfte der Mitreisenden rausgelassen, denn wir waren in einer kombinierten Paris-/Disneyland-Fahrt unterwegs.

Danach fuhren wir weiter in das Disneyland, welches ein ganzes Stück außerhalb von Paris liegt. Bevor wir das Disneyland erreichten stoppten wir für eine längere Pause an einem Rastplatz, denn wir waren zu früh dran. Wir nutzten die Gelegenheit uns die Beine etwas zu vertreten und verputzten unsere mitgebrachten Speisen zum Frühstück.

Endlich am Park angekommen musste unser Busfahrer zunächst die Tickets für uns organisieren, was eine ganze Weile dauerte. Gefühlte Ewigkeiten warteten wir im Bus, bis der Fahrer dann endlich mit den Tickets zurückkam. Auf dem großen Parkplatz vor dem Disneyland wurden wir herausgelassen, bekamen unsere Tickets in die Hand gedrückt  und mitgeteilt, wann wir wieder zurück am Bus sein sollten.

Wir folgten den Menschen(massen) ins Disneyland



Nachdem wir die Ticketkontrolle erfolgreich passierten führte uns die Main Street USA weiter in den Park. Das Disneyland Paris besteht aus fünf Themenbereichen, einer davon ist eben diese Main Street USA. Amerikanisch aussehende Häuser zieren die Main Street, die von Oldtimern befahren wurde. Unser Blick war geradeaus auf das Dornröschenschloss gerichtet, das mit jedem Schritt näher kam.  




Hinter dem Dornröschenschloss erstreckt sich das Fantasyland. Auf vielen kleinen Fahrgeschäfte – die ganz im Zeichen von Disney gestaltet waren –  gingen wir im Fantasyland auf Entdeckungstour.


Zu Fuß erforschten wir das Labyrinth von Alice im Wunderland, vorbei an der grinsenden Miezekatze. Wir besuchten Schneewittchen und die sieben Zwerge. Fuhren mit kleinen Achterbahnen und einem Bötchen durch niedlich hergerichtete Landschaft.




Auf Abenteuerkurs im Disneyland



Hungrig wurden wir irgendwann natürlich auch und gönnten uns Pommes und Burger. Gestärkt gingen wir auf neue Abenteuer ins Adventureland. Wir steuerten das große Piratenschiff an, konnten dieses allerdings nicht betreten. Über die lange Hängebrücke, die wir ganz schön ins Schwanken brachten, kletterten wir den großen Baum hoch und sahen uns das Baumhaus der Familie Robinson an. Anschließend wandelten wir auf Aladdins Spuren. Es glitzerte und funkelte.




Und dann waren wir auch schon das Frontierland auf uns. Leider war die Schlange an der Big Thunder Mountain Bahn viel zu lang, selbst für  diejenigen, die den Fast Pass besaßen. Stattdessen unternahmen wir einen kurzen Abstecher zu Pocahontas und gingen anschließend auf große Fahrt. Mit dem Schaufelraddampfer fuhren wir über den Mississippi. Quatsch, eine Runde durch die Landschaft des wilden Westens.



Die große Disney Star Parade



Langsam war es an der Zeit, dass wir uns einen Platz für die große Disney Star Parade sicherten. Wir steuerten den Central Plaza an, wo sich schon die ersten Menschen  versammelt hatten.




Um 17:30 Uhr war der Start der Parade. Bei uns kamen die bunten Wagen und Fußgruppen mit Disneydekoration erst ein wenig später vorbei. Nach ungefähr einer halben Stunde war die Show vorbei und die Menschenmassen strömten auseinander.





Wir machten uns auf den Rückweg, bummelten in der Liberty Arkade an der Freiheitsstatue vorbei und sahen uns die im amerikanischen Stil erbaute City Hall von außen an. Dann nahmen wir Kurs auf den Busparkplatz. Den ganzen Tag schien die Sonne, doch nun zogen dunkle Wolken auf und es tröpfelte ganz leicht. Zum Glück hatten wir gerade den überdachten Weg zum Parkplatz erreicht. Schnell hörte es wieder auf zu regnen.




Blick auf den Eiffelturm


Als alle Passagiere wieder an Bord waren fuhren wir wieder in die City von Paris. Es war viel Verkehr und dauerte daher länger als gedacht, bis wir endlich am Sammelpunkt waren. Aus dem Bus raus erblickten wir den Eiffelturm, was insbesondere unsere Nichte freute. Irgendwelche Wirrungen bestanden, so dass wir erst einige Zeit später in Paris Richtung Heimat losfuhren.


Nach den üblichen Pipi-Pausen erreichten wir in den frühen Sonntagmorgenstunden den Busbahnhof in Duisburg. Im Dunkeln gingen wir durch die Fußgängerzone zu unserem Auto und kamen ziemlich erledigt zu Hause an. Total erschlagen fielen wir in die Betten.


Es war ein schöner, aber auch anstrengender Tag im Disneyland. In einem Tag ist es gar nicht möglich alle Bereiche ordentlich abzuklappern. Ins Discoveryland hatten wir es gar nicht geschafft und wir hatten uns auch nirgendwo für ein Foto mit Micky Maus, Donald Duck oder wem auch immer angestellt. Zum Feuerwerk bei Dunkelheit waren wir natürlich auch schon nicht mehr da. Für einen ersten Eindruck war die Tagestour dorthin schon in Ordnung. Wer jedoch Alles mitnehmen möchte, der braucht definitiv mehr als nur einen Tag.

tbc

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