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Manila American Cemetery and Memorial

2020 Philippinen: Manilas Militärfriedhof



Die Fahrt vom Taal Vulkan nach Manila dauerte eine ganze Weile. Ein paar Tollhäuschen passierten wir. Die „Highways“ sind oft privatisiert, eine Maut ist für die Nutzung zu zahlen.


In Manila steuerten wir zunächst den philippinischen Militärfriedhof an. Sonny stellte eine Kerze am Grab seines Vaters auf, der heute Geburtstag gehabt hätte. Wir sahen uns in der Zwischenzeit die anderen Gräber an. 


Danach setzten wir die Fahrt zum Manila American Cemetery and Memorial fort. Der Kontrast war erschreckend. Während auf dem philippinischen Militärfriedhof der Rasen eher welk aussah (bis auf wenige Ausnahmen; manche Angehörigen zahlen kleines Geld an Leute, die dann die Pflege für das jeweilige Grab übernehmen), die Kreuze der Witterung überlassen, war auf dem amerikanischen Militärfriedhof alles sauber, ordentlich und sehr gut gepflegt. Die Rasenflächen, dank der Bewässerung in einem satten Grün. Die weißen Holzkreuze blitzten in der Sonne.





Neu war dort das Museum, das neben einer Ausstellung einen ca. 20 minütigen Film über den zweiten Weltkrieg aus Sicht der Philippinen (alles begann mit dem Angriff der Japaner) zeigte.

Militärfriedhof der Amerikaner




Durch die Ausstellung bummelten wir noch kurz und gingen dann einmal um das Memorial herum bzw. durch die Wall of Missing hindurch. Von den ca. 56.000 gefallenen Soldaten waren 36.286 nicht identifiziert worden, ihre Namen waren in dem Mamor eingraviert. Eine erschreckend hohe Zahl. Sofern nachträglich doch noch ein Soldat identifiziert wurde, war vor dem Namen ein Button angebracht. Knapp 100 Soldaten konnten nachträglich identifiziert werden. 




Auf dem weitläufigen Gelände ist zum Gedenken an die Gefallenen für jeden gefallenen und identifizierten Soldaten das Grab mit einem weißen Holzkreuz markiert.

Fahrt durch Downtown Manila




Nach einem Abstecher ins Downtown von Manila BDG and Makati City ging es zum Achievers Airport Hotel. Wir checkten ein, verabschiedeten uns von den beiden und bezogen unser Zimmer. Der Gepäckträger bekam 20 Pesos von uns. 


Flor hatte uns noch so viel zu essen und zu trinken mitgegeben, dass wir beinah gar nicht wussten wohin mit den ganzen Sachen. Die Pizza war sehr lecker. 


Wir teilten uns noch ein Bier, bevor ich recht schnell meine Augen schloss. Drei Nächte mit wenig Schlaf waren einfach zu viel. Den Wecker stellten wir auf 4:15 Uhr. 

tbc

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