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The Fantastic World Of Portuguese Sardines

2018 Kapverden: Lissabon am Abend


Lissabon empfing uns nach 4 Stunden mit Dunkelheit und 14 Grad. Immerhin war es trocken. Mit dem Transferbus ging es ins Terminal 1. Ab durch die Passkontrolle und Richtung Metro. Unser Gepäck wurde bis Düsseldorf durchgecheckt, daher hatten wir alles Notwendige im Handgepäck verstaut.

Der Ticketautomat für die öffentlichen Verkehrsmittel wollte weder unsere 50 Euro Scheine, noch meine Kreditkarte oder SparkassenCard annehmen. Wie gut, dass es auch noch einen normalen Schalter mit einem Menschen gab. Der Herr verkaufte uns 2 Viva Viagram 24-Stunden-Karten zu je 6,80 EUR. Neben der Metro konnten wir damit auch die Carris-Busse, den Aufzug Santa Justa und die Straßenbahnen nutzen.

Mit der Metro zum Destination Hostel



Endlich setzten wir uns mit der Metro in Bewegung, wechselten einmal von der pinken Linie in die grünen Linie und verließen die Metro am Rossio. Kaum das wir mit der Rolltreppe nach oben gefahren waren, wurde uns direkt Haschisch angeboten, keine 50 Meter weiter noch einmal. Sehen wir wirklich so schlimm bzw. bedürftig aus?

Mit Hilfe von gockel maps schafften wir den Weg zu unserem Destination Hostel. Mein Handy mit maps.me war ja leider out of order.

Das Hostel befindet sich in einem alten historischem Gebäude, das den Bahnhof Rossio (nicht zu verwechseln mit der Metro Rossio) beherbergt. Einen Hinweis auf das Hostel konnten wir von außen nicht erkennen.

Wir fuhren die Rolltreppe hoch und hinter unserem Rücken war dann tatsächlich das Hostel. Wir zahlten beim check-in direkt unsere Übernachtung, bekamen noch Hinweise zu Lissabon und den Frühstückszeiten. Nett war es dort. Badetücher und der Inhalt der Minibar fehlten noch, wurden aber unmittelbar gebracht.

Sardinen, eine portugisische Spezialität



Wir wollten noch eine Kleinigkeit beißen, verließen das Bahnhofsgebäude am Nebeneingang und gingen noch mal zum Praca da Figueira zurück, wo wir der Metro entstiegen waren. Natürlich sahen wir immer noch bedürftig aus.

Spontan hielten wir am Sardinen-Geschäft an. Unser Schwager feierte in wenigen Tagen seinen runden Geburtstag. Daher nutzten wir die Gelegenheit im „The Fantastic World Of Portuguese Sardines“ eine Dose „Sardinen“ mit seinem Geburtsjahrgang zu erwerben.



Leckereien auf dem Praca da Figueira



Auf dem Praca da Figueira waren verschiedene Stände mit Leckereien und Handwerkskunst aufgebaut. Nach einigen Überlegungen entschieden wir uns für ein Brot mit Schinken und Käse, dass wir uns teilten. Bier gönnten wir uns auch noch dazu. Zum Nachtisch gab es ein leckeres Küchlein, das Mexicana hieß.



Auf dem Rückweg zum Hostel bekam Franky keine Drogen, obwohl sie wieder angeboten wurden, dafür aber eine Salsicia im Teigmantel.


Auf dem Rossio Square sahen wir uns das Wellenmuster an. Am Denkmal D. Pedro IV Statue hatte sich eine kleine Menge von Menschen versammelt, mit Kerzen. Wir wissen nicht, wofür/wogegen sie sich dort versammelt hatten.



In den wenigen Minuten, in denen wir vorhin im Zimmer waren, hatten wir schon wieder totales Chaos angerichtet. Für den morgigen Tag wurden einige Klamotten mit System wieder in den Rucksack geräumt. Als wir die Lichter löschten fiel uns erst auf, wie laut die Lüftungsanlage bläst. Einen Aus-Schalter gab es nicht. Dennoch siegte die Müdigkeit.

tbc

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