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Aussicht auf den Taal Vulkan vom People's Park in the Sky

2020 Philippinen: Taal Vulkan aus der Ferne



Ich wechselte vom Bett auf die Couch und wieder zurück ins Bett. Wie erschlagen fühlte ich mich, als der Wecker uns um 6:15 Uhr weckte. In den letzten 2 oder 3 Stunden war ich doch tatsächlich noch eingeschlafen.


Für 7 Uhr hatten wir uns zum Frühstück mit Flor und Sonny verabredet. Flor holte uns ab und wir frühstückten bei ihnen im Apartment. Pandesal gab es, die wir mit Kokosmarmelade und Erdnussbutter verspeisten. Wir drehten eine Runde um den Pool, der seit heute wieder geöffnet war. Zuvor musste dieser noch von der Asche des Taal Vulkans befreit werden. 


Flor brachte uns noch zurück zu unserem Apartment und wir verabredeten uns für 9:15 Uhr. Pünktlich standen alle bereit. Den Schlüssel zu unserem Apartment gaben wir bei den Pförtnern ab, die würden den dann später dem Housekeeping übergeben.

People’s Park in the Sky



Sonny fuhr uns Richtung Tagaytay. Der Weg dorthin war abenteuerlich. Die Abkürzung führte steil und kurvig bergauf. Viele, also richtig viele Mountainbiker waren unterwegs, was wohl in der Gegend von Laguna sonntags eine Art Volkssport ist. 

Wir fuhren zunächst zu einem Viewpoint, dem  „People’s Park in the Sky“ mit Sicht auf den Taal Vulkan. Den Eintritt von 30 Pesos pro Person zahlte Flor. Mit dem Jeepney ging es das kurze Stück den Berg hinauf. Wie lustig diese Gefährte doch waren. Alternativ hätten wir auch zu Fuß hoch gehen können.





Jeepneys sind Relikte aus der Besetzungszeit der Amerikaner. Nach dem Abzug der Amerikaner blieben die Willys-Jeeps zurück, aus denen die Filipinos dann diese Jeepneys bauten.


Ganz schön windig war es auf dem Aussichtspunkt und auch etwas frisch.

Taal Vulkan – trügerische Idylle



Der Taal Vulkan ist einer der gefährlichsten Vulkane der Welt. Dass er sogar schon bei einer Explosion den Flugverkehr in Manila lahm legen kann, tausende Menschen aus Tagaytay und Umgebung evakuiert werden mussten und sogar in 30 km entfernten Orten vier Tage lang kein Strom mehr war, hatte er erst im Januar 2020 gezeigt. Nun lag er so friedlich da. Abgesehen von dem leichten Dampf, der immer noch aus dem Vulkankessel auftrat sah er so idyllisch aus.


Der Blick rund um ließ nur erahnen, wie es dort direkt nach der Vulkanexplosion ausgesehen haben muss. Die Bäume trugen immer noch die Last des Ascheregens.

Wir warfen noch etwas Kleingeld, was die beiden uns in die Hand drückten, in den Wünschebrunnen. 


Zu Fuß gingen wir den Berg runter. Dabei nahmen wir auch den Shrine of Our Lady Mother of Fair Love, eine kleine Kapelle, war.  Sonny fuhr mit uns weiter auf den Taal Vulkan bzw. den See zu. 

Mittagessen mit Blick auf den Taal Vulkan



Am Club Balai Isabel in Talisay hielten wir zu einem frühen Mittagessen an. Das Restaurant hatte inzwischen wieder geöffnet, nachdem die Sperrzone um den Vulkan verringert wurde. Neben dem Restaurant gab es dort auch einen kleinen Pool, eine Aussichtsterrasse und vor der Vulkanexplosion auch die Möglichkeit mit Booten zu der Vulkaninsel zu fahren.

Wir teilten uns die bestellten Speisen, wobei es insbesondere das Schwein „Balai Bagnet“ dem Franky angetan hatte. Mir gefielen das Gemüse und die Nudeln. 




Danach fuhren wir die Straße am See etwas entlang, bevor wir umdrehten und Richtung Manila abbogen. Am Straßenrand standen Dutzende von Säcken, die mit zusammengefegter Vulkanasche gefüllt waren. Die Asche wird für den Straßen-/Häuserbau genutzt.

tbc

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