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die Maler waren fleißig

2018 Kapverden: Von Mindelo nach Lissabon



Wir schliefen in Mindelo wie die Murmeltiere. Am Morgen machte sich bei uns Abschiedsschmerz breit. Ab 8 Uhr gab es Frühstück mit köstlichen frischgebackenen Brötchen, Marmelade, Butter, Spiegeleier und Toast.



Für 12 Uhr bestellten wir ein Taxi. Wir nutzten die verbliebenen Stunden nochmal dazu die Stadt unsicher zu machen. Als Franky einen alten VW Käfer fotografierte, kamen wir mit einem Herrn ins Gespräch der eigentlich in Island wohnt, aber auf den Kapverden geboren war. 1993 war er nach Island zur Kapitänsschule gegangen und irgendwie dort hängen geblieben.




Der Abschied von Mindelo nahte



Wir spazierten weiter, vorbei an einem Park und vielen alten Häusern. Dann bogen wir zum Wasser ab. Drehten noch eine letzte Runde über den Strand Praia da Laginha. Das war es jetzt also endgültig. In der Unterkunft wechselten wir unsere Sommer- gegen Flugkleidung. Echt Übel! Dann kamen wir noch auf die Idee, die letzten paar Escudos im Supermarkt zu lassen. Kekse, Chips, Honignüsse und eine Sprite wanderten in unseren Besitz. Jetzt hatten wir nur noch 42 Escudos übrig. Punktlandung!



Kurz vor 12 Uhr war auch schon unser Taxifahrer da, um uns abzuholen. In ungefähr 10 Minuten fuhr er uns zum Festpreis von 1000 Escudos zum Flughafen.

Ein anstrengender Flug



Wir gaben unsere Koffer ab, bekamen neue Bordkanten ausgedruckt. Eine Info, dass wir umgesetzt wurden erhielten wir nicht. Dass bemerkte ich erst, als wir fast im Flieger waren. Naja, was soll’s. Hauptsache wir saßen nebeneinander.

Eine etwas größere Reisegesellschaft aus einem südeuropäischen Land bereitete uns am Flughafen in Mindelo, im Flieger und im Transferbus „Vergnügen“. Nicht nur durch lautstarke Kommunikation, sondern auch durch Klatschen und Schlachtrufe. Waren wir hier in einem Flieger nach Mallorca gelandet?

Die Verpflegung ließ ewig lang auf sich warten. Zum Glück gab es diesmal Turkey als Einheitsgericht und nix mit Fisch. Mit Lesen gingen die 4 Stunden Flugzeit irgendwie rum. Franky räumte derweil sein Handy auf, weil es in Kürze in meine Hände übergehen sollte.

tbc

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