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Impressionen Breite und Schmale Gasse

2019 Thailand: Unterwegs in Chengdu


Vor dem Panda Research Center in Chengdu gab es ein gelbes Häuschen, in dem Tickets für einen Bus verkauft wurden. Dort ging es ganz schön hektisch zu. Die Chinesen hatten alle ihre Handys gezückt, um damit Bustickets zu kaufen. Als wir uns endlich Gehör verschaffen konnten, war die junge Dame beinah verwirrt, dass wir nicht mit dem Handy zahlen und auch nicht das Ticket darauf empfangen konnten. Sie riss ein Stück Papier von einem Umschlag ab und schrieb uns darauf das Kennzeichen des Busses, die Zeit wann wir das Ticket gekauft hatten und unsere Ticketnummer. Wir kamen uns total undigital vor.

Wir buchten eine Fahrt bis zur Breiten und Schmalen Gasse (Broad and Narrow Alley / Kuan Zhai Xiang Zi) und kamen die Richtung gezeigt, in der sich der Busbahnhof befand. Kaum das wir den großen Platz betreten hatten, kam auch schon ein Chinese auf uns zuglaufen. Wir zeigten den Zettel und er uns den Bus. Der Busfahrer verwies uns direkt auf die Plätze hinter ihm, so konnten wir wohl nicht verloren gehen.

Vor der Abfahrt wurden nochmal alle Tickets bzw. Handys geprüft und wichtig: genau kontrolliert, dass sich alle anschnallten. Ordnung und Sicherheit musste sein.

Auf der Breiten und Schmalen Gasse



In weniger als einer Stunde hatten wir unser Ziel erreicht. Wir vergewisserten uns beim Fahrer, dass wir auch wirklich richtig waren. Ja, passte.

In Chengdu war alles grau in grau. Smog oder eine dichte Wolkendecke? Wir waren uns da nicht so sicher. Immerhin war es nicht so kalt wie in Peking, aber etwas Sonne und mehr Wärme wäre schon schön gewesen. Alles kam uns so trist vor. Die Leute waren alle in dunkle Mäntel gehüllt.



Nachdem wir ein chinesisches Feuerwehrauto fotografiert hatten schlugen wir den Weg in einer der Gassen ein. Menschen bevölkerten diese, dicht gedrängt. Ob es daran lag, dass Samstag war?

Die Chinesen mögen es scharf



In einem chinesischen Restaurant kehrten wir ein. Wir bestellten vorne am Straßenverkauf Würstchen und Kartoffelecken. Mit Händen und Füßen bzw. Fingerzeig ging das ganz gut. Der Herr verstand was ich wollte. Wir zahlten und warteten bis ein anderer Herr alles zusammengestellt hatte. Im Hof standen ein paar Tische. Wir hatten Glück, dass gerade ein Tisch frei wurde, auch wenn der nicht sauber war. Das Essen war für mich viel zu scharf. Selbst Franky hatte zu kämpfen. Tja … sch… Idee und auch noch teuer.



Wir schoben uns weiter durch die Straße, bogen am Ende links ab und kauften in einem Mini-Supermarkt etwas zu trinken. Unsere Motivation weiter durch die Gegend zu laufen war eher gering. Wir waren auch einfach viel zu müde. Außerdem war uns kalt. Daher entschieden wir nach 1,5 Stunden in Chengdu-City zu Fuß bis zur nächsten U-Bahn Station zu laufen.



Mit der U-Bahn zurück zum Flughafen



Die Ticket-Automaten überforderten uns und eigentlich war das Ticket-Häuschen nicht besetzt. Ich schnappte mir einen Angestellten, der zum Glück Englisch sprach. Er ging in das Häuschen, malte auf meinem Ausdruck mit der Metro Map sogar noch ein wo wir umsteigen mussten und verkaufte uns das Ticket bis zum Flughafen.




Unser Handgepäck wurde durchleuchtet, bevor wir zur Metro gehen konnten. Wir stiegen in die orangene Linie 2 ein, wechselten später in die rote Linie 3 und stiegen dann noch mal in die blaue Linie 10, die uns zum Flughafen brachte. Alles ganz easy.

tbc

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