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im Amed Harmony

2018 Bali: Fahrt von Amed nach Candi Dasa

Franky wurde wieder mit den Hühnern wach. Ich erst um 7 Uhr. Die Schnorchelsachen mussten noch verstaut werden. Die Schuhe waren natürlich noch etwas nass. Der Platz im Rucksack reichte nicht aus. Mit Spanngurten befestigten wir Schnorchel und Masken von außen am Rucksack.

Wir frühstückten das altbewährte Omelette. Lecker schmeckt‘s. Wir erkundigten uns nach einer Taxi-Möglichkeit, um zu Perama zu gelangen. Anis erklärte, dass sie uns um 11 Uhr zu Perama bringen würde. Wie lieb. Soviel dazu, dass die Taxi Gang uns vorgestern weiß machen wollte, dass das Hotel mehr als 50 K nehmen würde.



Anis kam leicht verspätet, aber immer noch rechtzeitig. Wir verstauten unser Gepäck in ihrem kleinen Auto und los ging’s. Innerhalb weniger Minuten waren wir am Amed Café wo sich die Abfahrt von Perama befindet.

Mit Perama nach Candi Dasa



Die Taxi Mafia fiel direkt über uns her. Man würde uns zum gleichen Preis nach Candi Dasa fahren. Ob wir denn schon bezahlt hätten. Nein. Ja dann… Trotzdem Nein.

Ich ging die Stufen hoch zur Rezeption. Hello? Selamat pagi? Keiner da. Franky war unten stehen geblieben. Ich setzte meinen Rucksack bei ihm ab. Nahm nur die Buchungsbestätigung und das Portemonnaie mit. Nun kam ein Herr von unten herbeigeeilt. Shuttle Bus? Perama Bus!

Tatsächlich zückte er den Perama Block. 20 k gab es als Discount für Wiederholungstäter. 180 k mussten wir somit für die Fahrt nach Candi Dasa zahlen. Den Preis hatten die anderen Läden auch angeschlagen.

Entspannte Fahrt nach Candi Dasa



Der Bus kam pünktlich. Der Busfahrer hatte sogar einen Zettel auf dem mein Name stand. Er erkundigte sich, wo wir in Candi Dasa übernachten. Dann würde er uns dort in der Nähe rauslassen. Super! Das sparte uns Taxikosten.

Am Ortsausgang hielten wir an, und luden zwei weitere Passagiere ein. Einer davon war der Franzose mit der Ukulele. Vermutlich steckt sich der Busfahrer das Geld direkt in die Tasche, denn ein offizielles Ticket bekamen die beiden nicht.

Der Weg führte vorbei an Tirta Gangga. Wo keiner aus und einsteigen wollte. Weiter über die Dörfer bis nach Candi Dasa. Mit dem Blick aufs Meer erschienen auch riesige Palmenwälder vor uns.

Irritationen bezüglich unserer Buchung



Nach etwas über einer Stunde wurden wir in der Kurve zu Beginn von Candi Dasa rausgelassen. Wir bedankten uns vielmals beim Busfahrer. Nun waren es nur 209 Meter bis zu unserer Unterkunft Arco Iris Resort. Dort herrschte das erste Mal in diesem Urlaub Ungewissheit über unsere Buchung. Man wollte unsere Reservierung sehen. Dann gebt mir mal euer WiFi Passwort. Da ist die Buchung. Standard oder Superior? Standard. Okay. Dann durften wir dem Herrn zu unserem Zimmer folgen.

Auf Nachfrage erfuhren wir immerhin, dass es ab 7 Uhr Frühstück gab. Der Kühlschrank, der sich auf der Veranda befand, wurde noch aufgefüllt.

Auf Mission in Candi Dasa



Wir hüpften in unsere Badesachen und ab in den Pool. Das tat gut. Nach einer Weile machten wir uns für einen Spaziergang in die Stadt fertig. Die Mission: T-Shirt für Franky, Taxipreise zum Flughafen ausspionieren, Wasser kaufen.



Erfolgreich waren wir nur bedingt. Stattdessen bekamen wir Angebote direkt mit einem Boot an den Felsen schnorcheln gehen zu können. Das würde 300 k für 2 Stunden kosten. T-Shirt gab es keine. Taxen für Ausflüge wollten die emsigen Geschäftsleute uns anbieten. Einen dieser Herren frug ich was denn ein Taxi zum Flughafen kosten würde. 350 k „good price“. Naja, ob das wirklich so ist… Wobei ich alles unter 400 k schon von Anfang an gut fand.

Wir kauften noch ein paar Snacks und Getränke im Supermarkt für 43 k ein. Man was war uns warm. Von dem bisschen Rumgelatsche kamen wir richtig ins Schwitzen.

Taxi Suche für den Airport Transfer



Direkt vorm Arco Iris wollte man uns auch ein Taxi für einen Ausflug verkaufen. Nee, aber zum Airport. 450 k. Zu teuer. 400 k nein. Maximal 350 k. Vielleicht würde ein Freund uns fahren. Wir bekamen eine Visitenkarte und sollten uns spätestens morgen früh melden. Okay.

An der Rezeption meinte Franky, dass ich nach einem Scooter fragen sollte. Da waren sie wieder die Probleme: Scooter, tomorrow, after breakfast. Price maybe 50 K. Okay.
And price Taxi Airport? I ask a friend. Okay. We will talk later.

Scooter schneller als gedacht



Wir hüpften wieder in den Pool. Entspannten uns auf der Liege, als plötzlich ein Herr „hello“ sagte. Ihr wollt einen Scooter? Ja, aber erst morgen. Jetzt wäre er da. Sogar mit 3 Helmen. Good. Wenn wir den Scooter bis morgen Abend behalten dürfen. Ja, das ginge in Ordnung. Wir vereinbarten 17 Uhr. Zahlten anstatt „maybe 50K“ 70 k. Okay.

Franky bekam den Scooter gezeigt, mit den Worten dass er sich das Nummernschild merken soll. Gestern hätte ein Kunde den falschen Scooter zurück gebracht. Er bekam noch zwei Helme in die Hand gedrückt.

Taxi klar gemacht



Kurz drauf stand der Typ von der Rezeption vor uns. 400 k. No, to expensive. Das verstand er nicht. Franky zeigte ihm auf dem Handy 350 k. Er verschwand wieder.

Kaum das wir wieder lagen, stand der nächste Herr auf der Matte. Ihr wollt ein Taxi. Ja. Für Freitag, 11 Uhr. 380 k. Nein wir zahlen max. 350 k. Okay. Abgemacht. Freitag, 11 Uhr. Toi toi toi.

Die meisten Missionen waren nun erfüllt. Da wir nun schon mobil waren suchten wir auf TripAdvisor nach einer guten Möglichkeit für’s Abendessen. Das Warung Bintang wurde top bewertet und lag gut 2 km entfernt. Da fuhren wir also hin. Endlich sprach man wieder englisch mit uns und verstand uns auch. Wir blickten auf die Reisfelder vor uns.

Abendessen mit Blick auf die Reisfelder



Franky wählte die Chicken Roulade, ich Chicken Filet in Cocos Sauce. Beides sollte nicht scharf sein. War es aber doch. Meine Kokossauce war mit Ingwer gewürzt, den ich so gar nicht mag. Dadurch schmeckte es mir nicht ganz so gut. Qualitativ war das Fleisch in Ordnung. Der gepresste Reis war auch lecker, ebenso das Gemüse und die Nüsse. Der Ingwer war echt der Killer. Frankys Roulade war auch etwas scharf. 174 k kostete unser Dinner, wir gaben 180 k.

Nach uns kamen noch weitere Gäste. Die Australier neben uns waren schon öfter dort essen und sehr zufrieden. Inzwischen war es dunkel, wir sahen die Reisfelder vor uns nicht mehr, stattdessen zogen dunkle Wolken auf. Ob es Regen gibt? Im Dunkeln ging es zurück.

Die Hündin, die zuvor schon Bekanntschaft mit uns gemacht hat, wartete schon auf der Veranda. Wir setzten uns hin, tätschelten sie ein wenig. Leider hatten wir für sie kein Futter. Franky wollte ihr Wasser aus dem Spender geben, da schlich sie sich davon. Schmatzende Geräusche waren zu hören, ob sie aus dem Abflussrohr trank? Und schon war sie wieder da. Oder hat sie Babys? Franky stiefelte mit ihr los und rief mich sodann. Tatsächlich, unter den Sträuchern im Dreck in einer Kuhle saßen drei kleine Welpen. Das erklärte auch das staubige Fell der Hündin.

Bei Tierbabys werden wir echt schwach. Pass gut auf dich und die Kleinen auf. Müssen wir Hundefutter kaufen?

tbc

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