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Shoebill Camp

2017 Uganda: Shoebill Campsite



Tagesendspurt: Ab zur Shoebill Campsite, die zur Nile Safari Lodge gehört und in den Pool. Doch weit gefehlt: Poolnutzung kostete 10 USD pp pro Tag extra. Wie bitte? Internet und Travelguide sagten was anderes. Das wäre falsch. Nah super!!! Unsere Begeisterung hielt sich in Grenzen und wurde noch größer als auf der Campsite die Toilettenhäuschen/Duschen nicht aufgeschlossen waren und nicht einladend aussahen. Frank ging über den Shortcut zur Rezeption. Dort hat er so viel Rabatz gemacht, dass er fasst im Dauerlauf überholt wurde. Drei Mann kümmerten sich um die Situation, zwischenzeitlich wollte man uns sogar ein Zimmer anbieten.

Der Schlauste war der Typ von der Rezeption echt nicht. Hat er uns doch nach dem Check-In den Weg zum Campingplatz über den Shortcut erklärt. Und wie kommt das Auto dorthin? Ach ja, außen rum gibt es auch einen Weg. Die 40 USD für 2 Nächte wollte er allerdings sofort haben. Die Quittung könnten wir uns morgen abholen. Und er sprach in einer nur schwer verständlichen Säuselsprache. Und säuseln mag ich gar nicht.

Leicht enttäuscht, aber toller Blick



Nun waren wir also leicht enttäuscht und angesäuert. Half allerdings nichts. Wir klappten das Zelt aus und begannen mit Blick auf den weißen Nil zu kochen. Es gab eine Kartoffel-Zwiebel-Kohl-Tomaten-Pfanne. Lecker war‘s. Zwischendurch waren wir, als es dann ging, duschen. Was für eine Wohltat!

Die Aussicht von der Shoebill Campsite auf den Fluss ließ unseren Frust etwas schwinden.



Nach dem Essen schnell gespült, etwas Tagebuch geschrieben. Frank beobachtete Glühwürmchen. Wetterleuchten war wohl auch zu sehen. Als die Mücken kamen flüchteten wir ins Zelt. Gegen 21 Uhr war Schicht.

Sicher und ruhig auf der Shoebill Campsite



Auch heute Nacht wird uns niemand klauen. Zwar sind wir nicht auf einer Pferdekoppel eingesperrt, aber wir hatten einen persönlichen Wachmann, der auf uns aufpasste.

Schlafen war auch wieder so eine Sache für sich. Diesmal hatten wir die Matratze doppelt gelassen, dennoch schmerzte der Rücken, der Nacken tat weh, es war warm, es war kalt…. Hippos grunzten.

gefahrene Kilometer: 159

tbc

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