eickys-adventures.com
Hippo im weißen Nil

2017 Uganda: Bootstour auf dem weißen Nil



Gegen 11:15 Uhr erreichten wir das Kichambanyobo Gate des Murchison Falls National Park. Wir zahlten direkt für 2 Tage den Eintritt und waren 160 USD ärmer. Für das Auto kamen noch einmalig 30.000 UGX hinzu.

Im Murchison Falls National Park



Unterwegs trafen wir einige Affenfamilien und durften Bekanntschaft mit Tsetsefliegen machen, die plötzlich nach einem kurzen Fotostop über unser Auto und uns herfielen.

Nach und nach wurden wir sie wieder los. Manche verließen das Auto jedoch nicht lebendig.



Kleine Warnung: erschlagt nie eine volle Tsetsefliege, wenn die Umgebung danach nicht einem Tatort gleichen soll. Schlimm genug, das sich das Blut nach der Explosion überall hin verteilt, ich bekam es auch nur schwer weggewischt. Frank fragte mich ganz erschrocken, ob das mein Blut wäre. Nein! Bis zu dem Zeitpunkt hatte mich noch keins der Biester gestochen.

Wenig später wurden wir beide von jeweils einer Tsetsefliege gebissen. Oh weh! Ob wir jetzt die Schlafkrankheit bekommen? So richtig bewusst war uns zu diesem Zeitpunkt nicht, was die Schlafkrankheit bedeutet. Im Nachhinein sind wir schlauer: Mit einem Stich der Tsetsefliege ist nicht zu spaßen. Der Stich kann die Schlafkrankheit auslösen. Das bedeutet nicht, dass man ein paar Tage müde ist und schläft, sondern dass das Nervensystem so langsam einschläft. Daher: Sprüht euch ein und lasst am besten die Fenster oben.

Bootsfahrt über den weißen Nil



Am UWA (zur Erinnerung: Uganda Wildlife Authority) Schlagbaum, kurz vorm Nil, war das Office gerade nicht besetzt. Wir nutzten die Chance uns mit Sonnenmilch einzucremen und mit Off Deep Woods einzusprühen. Sicher ist Sicher! Zum Lunch gab es Marmeladenbrote.

Gegen 13:30 kam der Herr von seiner Mittagspause zurück und wir konnten Tickets für die Bootstour um 14 Uhr ergattern. Bei der UWA kostete die Bootstour 30 USD pP. Bei anderen Anbietern sollten die Preise ähnlich sein. Mit dem Auto fuhren wir bis an den Fluss. Von der UWA war kein Boot zu sehen und was der Ticketmann gesagt hat, hatte ich auch nicht ganz verstanden…

Als ein kleines Bötchen dann über den Nil schipperte kam die Erkenntnis. Die anderen Fahrgäste waren beim Anblick des Bötchens pikierter als wir. Die Fahrt konnte, nachdem wir am Nordufer noch Leute eingesammelten, beginnen. Es gab Massen an Hippos, einzelne Elefanten, King Fisher, Bee Eater, Waterbocks, Büffel, … Wir waren begeistert.



Der mächtige Murchison Fall



Ziel der Bootstour war der Murchison Fall. Das Wasser knallte gegen die Felsen. Wir hielten genügend Abstand, dennoch war die Strömung spürbar. Wer wollte konnte das Boot verlassen und zu Fuß zu einem Viewpoint laufen. Das Boot wartete allerdings nicht. Man musste sich also vorher um eine andere Rückfahrgelegenheit gekümmert haben. Wir blieben im Boot. Nach insgesamt 3 Stunden waren wir wieder zurück.



Kleiner Tipp: Auf der Hinfahrt, für eine bessere Sicht, auf der linken Seite im Boot sitzen.

Der Guide verließ uns schon am Nordufer verlassen. Die 3 USD Tip, die wir ihm gaben, wollte er schon mit dem Bootsführer teilen. Nein, nicht nötig. Wir werden ihm auch noch Tip (2 USD) geben.




tbc

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.