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Santa Maria Health Resort in Entebbe

2017 Uganda: Abschied von Uganda

Wir hatten uns auf eine Nacht in einem gemütlichen Bett gefreut. Gut schlafen geht jedoch anders. Die Matratze waretwas zu unbequem. Gegen 6:30 Uhr war die Nacht, eigentlich wie immer, vorbei.

Gegen 8 Uhr suchten wir den Frühstücksraum. In der ersten Etage war ein Buffet aufgebaut. Wir ließen uns Omelette zubereiten mit Tomate und Zwiebeln. Außerdem gab es Beefwürstchen. Thunfischtoast. Süßkartoffeln oder war es Kürbis, chinesische Nudeln, Toast mit Marmelade, Cornflakes, Saft, Früchte. Alles war in Ordnung.

Nach dem Frühstück machten wir uns poolfertig. Die Sonne schien, das Wasser war erfrischend. Ein Herr aus dem Südsudan versuchte sich in seinen ersten Schwimmversuchen. Ein anderer Gast versuchte seiner Frau schwimmen beizubringen. Sie hatte aber zu viel Angst. Unglaublich, dass für uns so etwas selbstverständliches wie schwimmen hier etwas Besonderes ist.

Noch eine andere Besucherin erzählte, dass sie erst mit 27 Jahren schwimmen gelernt hätte. Für uns ist so etwas total Banales wie schwimmen können für Ugander eher untypisch. Wobei es eigentlich verständlich ist. Pools findet man nur an den Hotelanlagen und das wohl auch erst in den letzten Jahren. Öffentliche Schwimmbäder sind Fehlanzeige.



Der Bademeister beschäftigte sich eine Weile mit dem Herrn aus dem Südsudan. Er schien festen Willen zu haben schwimmen zu lernen und machte in der kurzen Zeit schon gute Fortschritte bei der Wassergewöhnung.

Das Steak war einfach nur lecker



Plötzlich war die Sonne verschwunden, dabei hatten wir uns gerade erst eingecremt. Wie ärgerlich. Ohne Sonne wollten wir nicht am Pool bleiben. Wir suchten unser Zimmer auf, duschten uns und entschieden noch etwas im Restaurant zu Essen. Bis es im Flieger Futter gibt würden wir sonst verhungert sein.

Wir bestellten ein Pfeffersteak zum Teilen. Lecker war’s! Genau wie gestern – laut Frank.

Während wir auf das Essen warteten, fand in der oberen Etage eine Trauung statt. Ob es keine schöneren Orte zum heiraten gibt?

Das Tip gaben wir diesmal dem Koch direkt. 3.000 UGX. Die 25.000 UGX für die Speise zahlten wir an der Rezeption und wiesen darauf hin, dass wir gleich mit dem angebotenen Shuttle-Service zum Flughafen gebracht werden möchten.

Mit dem Shuttle zum Flughafen



Danach holten wir unsere Sachen, gaben dem Housekeeping unseren Schlüssel und warteten, dass uns jemand zum Flughafen brachte. Der Fahrer schien nicht verfügbar zu sein. Es fand sich aber ein anderer Herr. Mit einem kurzen Tankstop ging es zum Flughafen. Der lag quasi um die Ecke. Im Eingangsbereich wurden bereits Kontrollen durchgeführt. Unser Fahrer schaffte es, dass wir nicht raus und durch den Detektor laufen mussten, wobei uns das auch nichts ausgemacht hätte. Nach dem bezahlen des Parktickets steuerte unserer Fahrer den VIP Eingang an. Warum auch immer?! 2.000 UGX wanderten zum Police Officer und schwupp standen wir vorm Eingang. Er holte auch schon ein Cart. Brauchen wir eigentlich nicht, aber okay. Koffer drauf, 5 USD Tip gegeben. Vorm Eingang wurden unsere Koffer von einem Hund beschnüffelt. Innen wurde das Gepäck durchleuchtet.

Am Emirates Schalter mussten wir noch Anhänger schreiben und an die Koffer hängen. Diese waren nun fast gleich schwer 16 kg und 16,9 kg. Clever gepackt!

Warum dauerte das so lange?



Die Ausreise aus Uganda dauerte bei Frank ewig. Ob das an den fehlenden Einreisestempeln auf dem Visum lag? Im Hostel in Fort Portal wurden unsere Pässe kopiert und der Dame war aufgefallen, dass auf Franks Visumaufkleber und auch sonst nirgendwo im Pass Einreisestempel waren.

Bei der Ausreise wollte man von uns sogar alle Fingerabdrücke haben. Hätte man die nicht eher bei der Einreise nehmen sollen? Wir sind durch die wenigen Läden gebummelt und mit 40 USD weniger, dafür ein paar Souvenirs mehr, wieder raus. Einen Food Court gab es auch, den wir jedoch nicht nutzten. Schließlich hatten wir gerade erst ein leckeres Steak.

Bereits 2 Stunden vor Abflug wurden alle vom Gate in den Abflugbereich gebeten. Dort gab es dann erst die Handgepäckkontrolle. Schuhe mussten wir auch ausziehen. Erst danach wurde das Ticket kontrolliert. Entsprechend unserer Zone platzierten wir uns. Pünktlich um 15 Uhr begann das boarden (tatsächlich) nach Zonen. Wir waren positiv überrascht!

Von Entebbe nach Dubai



Recht schnell saßen wir im Flieger. Getränke wurden gereicht. Das nenn ich mal Service! Bis jedoch die letzten Passagiere eingefangen und platziert waren, dauerte es noch gefühlte Ewigkeiten. Mit drei Filmen und Essen gingen die ca. 5,5 Stunden Flug schnell um. In Dubai dockten wir sogar direkt am Terminal an und mussten nicht mehr Bus fahren.

Unser Gate war natürlich noch nicht angeschlagen. Die Dame am Informationsschalter konnte es uns dennoch nennen. Ihr Computer war schlauer als die Anzeigentafeln. In unserem Ankunftsbereich war eine Baustelle und Wege konnten nicht so gewählt werden, wie es ausgeschildert war. Schließlich waren wir im Bereich wo der Shuttle Bus zum Gate A fuhr. Dort wollte man uns jetzt noch nicht mitnehmen. Der Anschlussflug wäre erst morgen früh und das Gate könnte sich noch mal ändern. Wir sollten uns besser im B-Bereich aufhalten und dann gegen 6 Uhr schauen, ob das Gate noch stimmt. Okay!

Wir sind von C Richtung B gelaufen und machten es uns in der ersten Liegegruppe, die zwei freie Liegen hatte, bequem. Ein wenig gedöst haben wir definitiv.

Sonntag, 16. Juli 2017



Gegen 5:30 Uhr liefen wir weiter und schauten, ob das Gate noch stimmte. Das Gate hatte sich natürlich nicht geändert. Wir mussten erst ein Stück laufen, fuhren mit dem Zug und liefen weiter. Unterwegs deckten wir uns mit Getränken für umgerechnet 6 USD ein und Frank holte uns Chicken Nuggets für 5 USD.

Die restlichen zwei von zehn Stunden gingen in Dubai auch noch rum. Im Flieger warteten weitere Filme darauf gesehen zu werden. Wir wurden mit ausreichend Essen und Getränken versorgt.

Gegen 13:30 Uhr waren wir in Düsseldorf. Die ersten Gepäckstücke liefen schon über das Kofferband als wir ankamen. Bis unsere Koffer dabei waren sollte es beinah eine Stunde dauern. Das ist der Nachteil an so einem riesen A380.

Franks Eltern warteten schon auf uns. Erleichtert, dass wir wieder heil in Deutschland angekommen waren.

tbc

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