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Wirawila Lake in Debarawewa

2017 Sri Lanka: Entspannt in Debarawewa

Mitten in der Nacht krähte der Gockel. So viel zu Silent Bungalow. Frank meinte, dass es Mitternacht gewesen wäre. Ziemlich früh dran, der Gute! Ich war zwar immer wieder eingenickt, aber auch ständig vom Gackern wieder wach geworden.

Frühstück gab es um 8 Uhr. Vorher waren die Rucksäcke schon wieder abreisefertig gepackt, wobei ja nicht wirklich viel zu packen gewesen war.

Das Frühstück war göttlich! Es gab frittierte scharfe Dinger, Kokos-Wrapes, Porree-Möhren-Rührei-Crêpes, Toast und Marmelade. Für jeden war etwas dabei! Während wir frühstückten rannte ein riesiges Eichhörnchen durch die Bäume. Zuerst hatte ich nur einen buschigen Schwanz gesehen und war ganz schön enttäuscht, dass es „nur“ ein Hörnchen war.

Wir beglichen unsere Rechnung und machten es uns auf unserer kleinen Terrasse gemütlich. Der Parkfahrer sprach Frank an, ob er uns mit in die Stadt nehmen sollte. Das Angebot nahmen wir gerne an und somit waren wir schneller weg als wir eigentlich wollten. Schade, wir konnten die schöne Terrasse gar nicht richtig genießen.

Mit dem Bus zurück nach Tanamavila



Wir waren gerade ausgestiegen, als auch schon der richtige Bus hinter uns stand. Noch schnell vom Fahrer verabschiedet, schwupp rein und weg waren wir. Der einsame Elefant graste immer noch am See und „vergnügte“ sich mit den Kühen. Für 65 Rs pP kamen wir bis nach Tanamavila. Der Bus war schnell unterwegs, hielt nicht an jedem Baum wie es sonst üblich ist. Wir waren sogar so schnell unterwegs, dass wir von der Polizei angehalten wurden. Ca. 40 Minuten später waren wir schon in Tanamavila. Der Bus parkte an der gleichen Stelle wie gestern.

Und weiter nach Tissamaharama



Wir stiegen aus und liefen zielsicher zur richtigen Busstation schräg gegenüber. Dort erkannte man sofort, dass wir nach Tissa möchten. Und schon saßen wir im nächsten Bus. 50 Rs pP kostete die Fahrt. Der Bus war recht gemütlich unterwegs. Frank unterhielt sich die ganze Fahrt über mit dem Fahrkartenverkäufer. Die beiden sind jetzt FB-Freunde. Er erzählte, dass ihm der Bus gehört. Sein Vater war im zweiten Familien-Bus unterwegs. Früher hatten sie mal einen Bus von Mercedes. Gute deutsche Qualität. Die Strecke Tanamavila – Tissamaharama bzw. zurück fuhr er 8-mal am Tag.



Weitere 40 Minuten später waren wir schon kurz vor Tissa. Wir erzählten unserem neuen Freund wo wir gerne rausgelassen werden würden, weil unsere Unterkunft vor Tissa, in Debarawewa, lag. Das klappte prima. Von dort mussten wir nur noch rund 500 Meter die Straße runterlaufen zum River Front Hotel. Keine zwei Stunden waren wir unterwegs! Ging doch!

Entspannen am River Front Hotel



Einchecken konnten wir noch nicht, daher entspannten wir in der sehr großzügigen Gartenanlage und bekamen einen Begrüßungssaft gebracht. Der Garten endete an einem Fluß. Daher wohl auch der Name „River Front Hotel“. Ca. 1 Stunde später war das Zimmer fertig. Wir zogen auf unsere Terrasse um und machten einfach mal gar nichts. Für abends suchten wir unser Dinner aus und bestellten für morgen früh ein breakfast-to-go. Die Gastgeber schienen das zu kennen. Wir wurden nämlich direkt gefragt, wann wir morgen früh losfuhren und ob wir das Breakfast to-go haben möchten. Wenn wir wollen können wir auch die Rucksäcke tagsüber hier lassen. Wollten wir aber nicht.

Auf Entdeckungstour in Debarawewa



So gar nicht nichts tun war uns irgendwie zu langweilig. Frank wollte die Gegend erkunden. Also gingen wir raus, Richtung Town. Die Sonne gab ihr bestes. Wir gönnten uns ein Eis und spazierten an der Straße entlang. So ganz ohne Bürgersteig war das teilweise schon etwas unheimlich.



Der Weg führte uns zum Wirawila Lake. Dort setzten wir uns entspannt in die Sonne und genossen die Idylle. Der Junge aus dem Haus hinter uns ging 2 mal mit jeweils 2 Eimern zu einem Brunnen, Wasser holen. Später kam ein Mädchen mit ihrer Großmutter aus dem Haus. Beide grüßten uns. Während die Großmutter zu ihrem kleinen Supermarkt ging, um den zu öffnen, unterhielt sich das Mädchen mit uns. Der Vater war Farmer (Bananen und Reis). Sie bot uns eine Fahrt mit dem Boot über den See, Tee, Lunch, Hausbesichtigung an. Wir lehnten alles dankend ab. Seit 6 Jahren lernte die junge Dame Englisch in einem Kurs. In der Schule wird kein Englisch unterrichtet. Ihr Onkel arbeitet seit 10 Jahren in London im Hilton, worauf sie sehr stolz zu sein schien. Ihr Bruder spielte mit einem Freund Baseball. Wir mussten aufpassen den Ball nicht abzubekommen.

Nach einer Weile brachen wir auf und liefen durch die Nebenstraßen zurück zu unserer Unterkunft. Der Weg lag schattiger, außerdem war absolut kein Verkehr. Die Einheimischen waren sehr nett. Alle grüßten uns mit einem freundlichen „hello“.

Um kurz nach 17 Uhr waren wir zurück an der River Front. Die Dusche rief!

Auf der kleinen Terrasse gingen wir weiter in den Entspannungsmodus. Zweimal war ein kurzer Stormausfall (nur wenige Sekunden). Pünktlich um 19 Uhr war unser Dinner fertig. Für uns beide gab es Veggie Fried Noodles und für Frank ein Chicken Devilled dazu. Zum Nachtisch hatte ich mir einen Curd (Büffeljoghurt) mit Honig bestellt. Das Curd war warm, schmeckte mit genügend Honig aber gut.

Die Rechnung beglichen wir noch am Abend. Gegen 20 Uhr gingen die Lichter aus.

tbc

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