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Che Monument am Plaza de la Revolution

2016 Cuba: Der Revolution auf der Spur



Schlecht geschlafen, sehr schlecht! Die Federn bohrten sich ganz gut in meinen Rücken. Franks Betthälfte war wohl etwas bequemer, daher werden wir in der nächsten Nacht die Seiten tauschen. Für 9 Uhr hatten wir Frühstück bestellt, doch die Trulla ließ auf sich warten. Dabei wollten wir doch auf den Spuren der Revolution wandeln.

Frank beschäftigte sich derweil mit der Musikanlage, die er ganz toll fand. Das Apartment sah teilweise so aus, als wenn hier sonst jemand wohnen würde. Plüschtiere, in der Dusche ist so ein grüner Schwamm und ein Delfin. Der Duschkopf war wieder lebensgefährlich mit dem Schalter für Warmwasser.

In der voll eingerichteten Küche war der Kühlschrank gefüllt und andere Lebensmittel standen in den Schränken. Daraus wurde später das Frühstück zubereitet. So langsam wurde ich richtig ungeduldig. Wie lange mussten wir eigentlich noch warten? Letztendlich hatte sie dann eine halbe Stunde Verspätung. Vermutlich typisch für Cuba, hatten wir aber bisher nicht erlebt. Natürlich musste sie dann erst noch anfangen zu „kochen“.

Misstrauen uns gegenüber



Wie wir unsere Eier haben wollen hat sie gar nicht erst gefragt. Es gab für jeden 2 Spiegeleier, dazu Brot und Obst. Die Marmelade probierten wir nicht. Die abgepackte Butter hatte schon ihr Haltbarkeitsdatum überschritten. Der Kokossaft war sehr lecker. Freundlich war sie, aber wohl auch etwas schusselig. Das Registrierbuch hatte sie wieder vergessen. Aber wir zahlten schon komplett für die 2 Nächte und das Frühstück (25 CUC pro Nacht, 5 CUC p. P. fürs Frühstück). Misstraute sie uns? Ruckzuck waren wir abgefrühstückt. Sie spülte noch alles und war dann weg. Hasta manana.

Nach 10 Uhr traten wir erst vor die Casa. Was für unsere Verhältnisse echt spät war.




Che und die Revolution



Zunächst wollten wir uns das Che Monument am Plaza de la Revolution ansehen. Der Himmel wargrau. Angeblich sollte es nicht regnen. Tat es dann aber doch, während Frank für das Mausoleum anstand und ich mit den Rucksäcken wartete. Ich stellte mich unter und wartete. Bald hörte es auf zu regnen und sollte auch für den Rest des Tages regenfrei bleiben.



Als Frank wieder kam stellte ich mich an. Der Eintritt für das Mausoleum war frei, daher war der Besuch okay. Im linken Bereich befanden sich die Gebeine von Che und seinen Mitstreitern. Im rechten Bereich war ein kleines Museum mit Ausstellungsstücken über die Revolution. Eine Gepäckaufbewahrung hätte es auch gegeben (in der Nähe vom Busparkplatz), aber so wie wir es gemacht haben war es auch OK.



Über die Straße mit den Murals gingen wir zurück in die City. Wir machten am Casa einen kurzen Pit Stop (praktisch war es ja schon, dass unser Casa so zentral lag).



tbc

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