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Hawaii wir kommen

2015 Hawaii: Ein erster Hopser bis Miami



Um 5:20 Uhr ging der Wecker: Hawaii wir kommen oder zumindest erstmal Miami! Die letzten Sachen wurden in den Kulturbeutel geworfen, die Koffer verschlossen, Brötchen geschmiert. Zum Frühstücken war es eindeutig zu früh. Meine Eltern waren um 6 Uhr da. Von Emma (unserer Katze) verabschiedeten wir uns, die es dann aber vorzog nach oben zu verschwinden. Dies ist das erste Mal, dass keiner von uns da ist und sich Franks Eltern um sie kümmern dürfen. Hoffentlich verkraftet sie das, weil sie doch noch immer sehr schreckhaft und schüchtern ist.

Zwanzig Minuten später saßen wir tatsächlich im Auto. Wow! Da hatte sich Frank wirklich Mühe gegeben. Auf der A 57 war, erwartungsgemäß, Stau. Es hielt sich aber noch in Grenzen.

Am Schalter von Air Berlin dann die Erkenntnis, dass der Fensterplatz neben Frank schon belegt war. Warum das einchecken bei mir nicht ging konnte uns auch keiner erklären, ich hätte ja auch die 35 Euro für den Sitzplatz zahlen können. Ah ja! Air Berlin, ihr seid echt meine Helden!

Wir wurden dann auf eine Vierer-Reihe umgebucht, so dass wir wenigstens zusammen sitzen konnten. Immerhin etwas.

Wer hatte es auf mich abgesehen?



Beim boarden wurde ich dann „rausgezogen“ und nochmal kontrolliert. Keine Ahnung was das sollte. Anscheinend steht bei mir ein Negativ-Vermerk! Meine Begeisterung wuchs immer mehr. Wahrscheinlich kleben mir die Amis direkt eine Briefmarke auf den Hintern und schicken mich postwendend wieder zurück und Frank fliegt alleine weiter bis nach Hawaii.

Nach 10 Stunden Flug und 4 bzw. 5 Filmen kamen wir in Miami an. Das Essen war OK, der Sitzplatz eng. Zwischendurch hatte ich mal versucht etwas zu dummeln, daher schaffte ich auch nur 4 Filme.

Für die Immigration in die USA gab es nun so self-immigration-Automaten. Die kannten wir bisher noch nicht. Diesmal war Frank „auffällig“ und wir mussten noch zu einem Officer. Komisch, eigentlich schien ich doch diejenige zu sein, die zumindest in Deutschland, ihre Probleme hatte.

Als wir beide dann ordentlich eingereist waren, standen unsere Koffer schon neben dem Gepäckband, dabei war gerade mal eine Stunde seit der Landung vergangen. Wir suchten uns unseren Weg nach draußen und zu den Hotel-Shuttle-Bussen. Das war zwar etwas umständlich, aber schließlich standen wir in der Hitze von Miami. Nach 5 Minuten kam auch schon der erste Shuttle-Bus, allerdings sah der Fahrer uns nicht und fuhr, als die Straße sich teilte, auf die linken Spuren. Wir standen allerdings auf der anderen Seite. Super, das war ja toll gelaufen (die anderen Hotel-Shuttle-Busse kamen natürlich bei uns vorbei, nur unser nicht). Zum Glück hatten wir gesehen, dass das Shuttle eine ganze Weile weiter vorne gehalten hatte, also gingen wir rüber. Dort befand sich das Hauptterminal von American Airlines.

Die Koffer mussten wir behalten



Wenn wir nun schon mal dort waren, versuchten wir unsere Koffer loszuwerden, denn wir hatten direkt so gepackt, dass wir für die eine Nacht in Miami mit dem Handgepäck klar kommen würden. Allerdings durften wir die Koffer noch nicht abgeben, das geht erst ab morgen früh. Schade! Wir stellten uns dann vor das AA-Terminal und warteten. Nach ca. 30 Minuten kam dann endlich das Shuttle. Die Fahrt zum Red Roof Inn Plus Miami Airport dauerte nur wenige Minuten.

Wir checkten ein und lagen gegen 16:30 Uhr am Pool und verspeisten unsere mitgebrachten belegten Brötchen. Das Wetter: ein Mix aus Sonne, Wolken und ab und zu ganz leichtem Niesel. Aber schön warm!

Gegen 18 Uhr (in Deutschland ist es Mitternacht) gingen wir schlafen.


Kurzfazit:
Abgesehen von den Ärgernissen wegen dem nicht-einchecken-können, klappte alles andere doch ganz gut.

Unser Samsonite-Koffer, den wir 2006 in Florida gekauft hatten, hat den Flug zurück in seine Heimat nicht unbeschadet überstanden. Er rollt nun mit einem „Plattfuß“ durchs Leben und der eine Griff war kurz vorm ausreißen.

tbc

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