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im Feuerwehrmuseum in Wien

2017 Wien: Was tun bei Regen?



Mitten in der Nacht ging, aus welchen Gründen auch immer, die Klimaanlage an. Frank sprang auf und brachte sie zum Schweigen. Weiter schlafen, immer noch auf unbequemen Matratzen.

Neuer Tag, neues (Wetter-)Glück? Während des Frühstücks war noch alles trocken. Allerdings schien es windiger zu sein als gestern. Wir packten unsere wenigen Sachen zusammen und checkten aus. Das Gepäck könnte deponiert werden. Das Angebot nahmen wir jedoch nicht an. Wir traten auf die Straße und … Regen. Läuft!

Feuerwehrmuseum in Wien



Wir fuhren ein Stück mit der U-Bahn, stiegen am Volkstheater aus. Die Panzer standen natürlich immer noch dort. Auf direktem Weg steuerten wir das Feuerwehrmuseum an. Der Eintritt ist kostenfrei. Wir hingen unsere Jacken an der Garderobe auf, schlossen den Rucksack in einem der Spinte ein. Danach besuchen wir die Ausstellung in den oberen Räumlichkeiten.

Über Miniaturfeuerwehrautos der verschiedenen Jahrzehnte, bis hin zu Feuerwehr-Puppen, waren auch Feuerwehrhelme verschiedenen Alters aus der ganzen Welt im Museum zu sehen. Berichtshefte aus alten Zeiten, Fotos etc. sind in Schaukästen ausgestellt. Im Anschluss schauten wir uns die aktuellen Fahrzeuge an. Die Zentrale der Feuerwache Wien befindet sich an diesem Standort. Sogar ganz geschichtsträchtig, denn die älteste Berufsfeuerwehr der Welt wurde hier gegründet.

Während wir gerade das Equipment eines der Fahrzeuge ansahen, kam ein Einsatz rein. Genau dieses Fahrzeug musste zu einem Einsatz (steckengebliebener Aufzug) ausrücken. Schnell die Türen und Jalousien geschlossen.



Die Feuerwache befindet sich in einem denkmalgeschützten Gebäude. Die Holztüren sind zwar riesig, aber die Feuerwehrautos wurden im Laufe der Jahre immer größer und passten so gerade eben hindurch.

Wir erwarben noch einen Aufkleber der Berufsfeuerwehr Wien und zogen weiter durch den Regen.

Im Regen durch Wien



Wir schlenderten durch den Volksgarten. Bänke und Stühle luden zum Verweilen ein. Jedoch nicht heute. Zu regnerisch, ungemütlich, … Bei schönem Wetter bestimmt ein wunderbarer Ort zum Entspannen, die Umgebung genießen, Leute beobachten. Uns zog es, auf der Suche nach dem ersten Helikopter der gestern in Wien gelandet war Richtung Hofburg. Dort stand er am Heldenplatz.

Am Michaelerplatz warteten die Fiaker auf Kunden. Heute alle mit Verdeck, die Pferde trugen neben Decken auch noch Regenmäntel. Die armen Viecherl.

Wir taten uns auch leid. Klar, könnten wir ins Sisi-Museum oder in irgendein anderes Museum. Das onnten wir aber auch genauso gut sein lassen. Wir sind keine wirklichen Museumsgänger. Wir hockten uns auf kalte Treppenstufen im Durchgang der Hofburg. Schlugen die Zeit tot, beobachten vorbeiziehende Leute, suchen im Reiseführer nach irgendwas, was wir bisher übersehen hatten. Die Kälte zog hoch.

Schon wieder zum Stephansdom



Wir entschieden bis zum Stephansdom zu laufen, um von innen einen Blick reinzuwerfen. Nein, an irgendwelchen Vorführungen haben wir kein Interesse. Lange Schlangen an den Katakomben, die Pummerin (dicke Glocke) war nicht so gefragt.



Inzwischen war es 15 Uhr. Wir kehrten bei Sparky’s in der Goldschmiedgasse (eine der Seitenstraße vom Stephansdom) ein, um etwas Warmes zu essen. Frank hatte einen Zwiebelrostbraten, für mich gab es Alcapone-Spätzle. Beides war gut.

Wieder zurück auf den Straßen Wiens hatte der Regen endlich sein Tun eingestellt. Wir hielten an unserem Vorhaben fest und schwangen uns ein letztes Mal in die U-Bahn. Vorher zogen wir uns noch ein Ergänzungsticket, das uns von außerhalb der Kernzone bis zum Flughafen bringt. In Wien Mitte stiegen wir in die S-Bahn um.

Viel zu früh waren wir am Flughafen.

tbc

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