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Ziwa Rhino Sanctuary

2017 Uganda: Ziwa Rhino Sanctuary

Gegen 15:30 hatten wir das Ziwa Rhino Sanctuary erreicht. Wir mussten unser Fahrzeug in ein Registrierungsbuch eintragen, danach öffnete sich die Schranke und wir folgten dem Weg bis in das „touristische Viertel“. Die Ziwa Rhino Sanctuary ist ein riesiges Gelände, zum Schutz der weißen Rhinos.

Direkt nach unserer Ankunft buchten wir im Office die Tour zu den Rhinos und erklärten, dass wir auf dem Campingplatz übernachten wollten. Uns blieb noch Zeit für einen Pit Stop an der Toilette, schnell lange Hosenbeine und feste Schuhe an und schon ging es auch los.



Ein wenig bis gar nicht gesprächiger Italiener ging mit uns auf Tour. Beim Briefing erklärte unser Guide wie wir uns verhalten sollen, wenn uns die Rhinos zu nahe kommen. „Sucht euch einen großen Busch, der nicht gut zu durchlaufen ist oder klettert auf einen Baum. Aber versucht auf keinen Fall euch hinter mich zu verstecken.“ Zur Erklärung: Er war mindestens einen Kopf kleiner als wir und schmächtig. „Alles klar?“ „Yes!“

Zu Fuß zu den Rhinos



Wir fuhren dem Guide mit dem anderen Touri samt Chauffeur hinterher, parkten ein und begannen den Walk zu den Rhinos. Schnell hatten wir die Rhinos gefunden. Nicht verwunderlich, denn die Rhinos werden 24 Stunden am Tag, in 2 Schichten, überwacht. Um das weitläufige Gebiet der Ziwa Rhino Sanctuary herum verläuft ein Zaun. Sowohl der Zaun, als auch die Wächter dienen zum Schutz der Rhinos.

Zuerst entdeckten wir eine Mama mit ihrem 1 Jahr alten Baby. Weil sie sich bewegten, mussten wir ein paarmal um Büsche rum gehen. Dabei trafen wir noch auf eine Mama mit einem zwei Jahre alten Baby, die bald noch ein Kälbchen bekommen wird. Wenn das neue Baby schlüpft, dann verlässt das ältere Rhino seine Mama. Diese Rhino-Mama hatte ihren Spaß daran immer in unsere Richtung zu laufen. Wir versteckten uns hinter immer neuen Büschen und Bäumen. Schließlich ging sie zu der anderen Kuh. Die Babys begrüßten sich Horn an Horn und kuschelten später mit einander. Wie süß!!!



Unser Guide erklärte uns, dass die trächtige Mama bewusst den Kontakt zu der anderen Mama sucht, damit diese ihr Junges etwas mit betreut, wenn dieses nach der Geburt des anderen Rhino-Babys eigentlich auf sich allein gestellt wäre.



Der Rhino-Bulle sorgte für Unruhe



Plötzlich kam ein Bulle dazu, der für etwas Unruhe sorgte. Der Vater der Babys? Ob er Ansprüche geltend machen wollte? Die Stimmung untereinander war nun etwas angespannt. Die Rhino-Frauen waren nicht sehr gut auf den Kinds-Vater zu sprechen. Der Auftritt des Bullen führte dazu, dass wir in Vergessenheit gerieten und langsam den Rückzug antreten konnten. Nach 1,5 Stunden waren wir zurück. Der Walk kostete für uns beide 90 USD plus 5 Tip.

Laut unserem Guide hatten wir Glück 5 Rhinos auf einmal zu sehen.



Wieder zurück am Office, wurde uns der Campingplatz gezeigt, der hinter dem Office lag. Eigentlich könnte es sich dabei auch um eine typische Pferdekoppel handeln. Für uns wurde das Gatter extra aufgeschlossen. Hinter uns wurde die dicke Kette wieder drum gelegt und abgeschlossen. Hier wird uns heute Nacht keiner klauen.

Übernachtung auf einer Pferdekoppel



Wir waren die einzigen Gäste auf der Pferdekoppel. Ein Toilettenraum mit Dusche wurde uns aufgeschlossen. Eigentlich gab es für Männlein und Weiblein getrennte Sanitäreinrichtungen. Ein Lagerfeuer wollte man auch für uns anzünden. Nein Danke! Eigentlich hatte ich es noch so verstanden, dass man das Duschwasser für uns warmmachen wollte, dass geschah jedoch nicht.

Wir schafften es, das Dachzelt ganz alleine auszuklappen und waren stolz auf uns. Wir platzierten noch die Schlafsäcke und schon waren wir schlafbereit. Nee, es war ja noch viel zu früh.

Im „touristischen Viertel“ gab es auch ein Restaurant. Im Restaurant konnten wir aus drei Gerichten wählen und gingen für 30 Minuten zum Auto zurück, die Koffer bzw. den Inhalt etwas neu sortieren. Da sich im Kofferraum die Campingausrüstung befand, legten wir beide Koffer auf die Rücksitzbank. Eigentlich ganz praktisch, weil wir von beiden Seiten direkten Zugriff auf alles hatten.

Gutes Essen im Restaurant der Ziwa Rhino Sanctuary



Im Restaurant, sofern man es so bezeichnen kann, saßen noch ein paar andere Touris, manche mit Guide, manche alleine.

Das Essen, Beef Flakes (Rindergulasch) mit Gemüse und Reis bzw. Pork Chops (Schweinerippchen) mit Gemüse und Pommes, war wirklich gut. Die Pommes leider nicht ganz cross. Das Abendessen kostete uns inkl. Tip und zwei Bier 50.000 UGX.

Den Campingplatz bezahlten wir auch direkt mit (20 USD).

Mit Stirnlampe ging es im Dunkeln zum Auto. Zähneputzen, Bericht schreiben. Gegen 20:20 Uhr gingen die Lichter aus.

Schlaf konnten erst wir beide zunächst nicht finden. Nachher war nur noch ich wach. Der Halbmond schien, die Bäume warfen Schatten. Irgendwann fiel ich in einen unruhigen Schlaf. Zweimal wurde ich wach und hatte Zigarettengeruch in der Nase. Ob ich mir das einbildete?

gefahrene Kilometer: 190

Homepage vom *Campingplatz*
*Hier* gehts zur Homepage der Sancturary

tbc

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