Camping auf der Mweya Peninsula

2017 Uganda: Queen Elizabeth National Park



Kurz hinter dem Äquator lag rechterhand der unspektakuläre Queens Pavillon. Dort ging es auch in den Queen Elizabeth National Park. Laut dem Reiseführer kann der Parkeintritt nur im Süden im Headquarter bezahlen werden. Wir versuchten unser Glück am Equator Gate und siehe da: es klappte. Das Speichern des Eintritts auf der UWA Card (die es hier komischerweise gab) gestaltet sich jedoch etwas schwierig. Für 3 Nächte im Park zahlen wir 240 USD plus 30.000 UGX für das Auto. Eigentlich wollte ich das Toilettenhäuschen aufsuchen, das war allerdings nicht betriebsbereit.



Wir fuhren ein Stück des Crater Rim Drive. Als die erste Tsetsefliege sich ins Auto verirrte handelten wir schnell. Wie wir die Viecher loswerden wissen wir inzwischen. Erledigt! Fenster zu! Von außen rieben sich die Biester in freudiger Erwartung schon die Hände. Ihr könnt uns mal!

Kurze Anmerkung: Am nächsten Tag erfuhren wir, dass es den Tsetsefliegen zu verdanken ist, dass sich an dieser Stelle der Nationalpark befindet. Aufgrund der Biester waren die Menschen „geflüchtet“. Daher ist es nun ein Park und kein Village. Haben die Biester doch tatsächlich einen positiven Nutzen.

Der Blick in die grünen Vulkancrater war zwar schön. Wir konnten es jedoch nicht wagen die Fenster für ein Foto zu öffnen. Tiersichtungen waren Fehlanzeige (die Tsetsefliegen zählen nicht). An einer Gabelung bogen wir linkerhand zum Main Gate ab. Die Tsetsefliegen verschwanden. Uns kam ein Auto mit zwei Weißnasen entgegen, die auch nicht Spannendes unterwegs gesehen hatten. Bereits am Main Gate funktionierte die tolle UWA Card nicht mehr. Wir bekamen Zettel. Warum nicht gleich so?!

Auf der Mweya Peninsula



Eine der Quittungen sollte beim nächsten Ranger abgeben werden. Mit der Rangerin flachste ich etwas rum. Vor der Shell Tankstelle ging es rechts zum Visitor Center des Queen Elizabeth National Park. Dort buchte ich die Campsite für 2 Nächte (insgesamt 60.000 UGX) und für morgen früh das Lion Tracking. Für das Lion Tracking waren 100 USD direkt beim UWA zu bezahlen. Die restlichen 20 USD morgen beim Guide. Treffpunkt sei um 6:30 Uhr an der Tankstelle. Frank beobachtete währenddessen draußen eine Warzenschweinfamilie mit 10 jungen Ferkelchen.

Das Visitor Center war mit einer Schulklasse belagert, die unterrichtet wurden. Als ich mit allen Formalitäten fertig war, verließ auch die Schulklasse das Visitor Center. Ein komisches Gefühl als einzige Weißnase unter all den Kindern. Wir sorgten halt immer für Aufsehen.

Die Campsite befand sich am südlichen Ende der Mweya Peninsula. Auf der gegenüberliegenden Flußseite entdeckten wir Elefanten und Hippos.

Ein riesiger Stellplatz



Wir suchten uns auf dem riesigen Areal einen Stellplatz, recht nahe beim Toilettenhäuschen, bauten das Zelt auf und fingen in aller Ruhe mit der Zubereitung des Abendessen an. Es gab Hamburger mit Krautsalat und Tomate. Mit uns kam ein Pärchen aus den Niederlanden an, die jedoch nur ihre Mittagspause dort verbracht, duschten und Holz einluden. Zum Übernachten fuhren sie vermutlich zu einer der anderen beiden Campsites.




Wir waren schon verhältnismäßig früh an der Campsite und nutzten die Sonne sowohl zum Strom tanken** als auch zum trocknen der Wäsche**.



Warzenschweine: Neugierig und schreckhaft



Während des Kochens kamen ein paar Einheimische vorbei, grüßten freundlich und wollten mit Essen. Frau Warzenschwein interessierte sich auch für unser Essen, war jedoch beim auslösen der Kamera vor Schreck hochgesprungen und ergriff die Flucht.

Mongoose und Waterbucks statteten uns auch einen Besuch ab.

Franky mochte das Beef-Hack nicht und meint es würde stinken. Ich merkte davon nichts. Für irgendwas musste die Erkältung ja gut sein. Nach dem Essen noch schnell den Abwasch erledigt und etwas abgehangen.

Gegen 19:30 Uhr kam der Platzwart und wir trugen uns ins Registrierungsbuch ein. Danach suchten wir unser sicheres Dachzelt auf. Hyänen fingen an sich bemerkbar zu machen und Hippos grunzten.

gefahrene Kilometer: 142

tbc

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