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Picknick-Insel Raiydhigaa

2017 Malediven: Picknick-Insel Raiydhigaa

Um 8 Uhr wurden wir durch das Starten der Motoren geweckt. Wenn die Matratze nicht immer noch unbequem wäre, dann hätten wir doch glatt gut geschlafen.

Heute Morgen schien die Sonne, die gestrigen Regenwolken waren verschwunden. Alle anderen saßen bereits an Deck, als wir zum Frühstück erschienen, hatten allerdings selber noch nicht gefrühstückt.

Heute verbrachten wir den ganzen Tag in der Nähe von Raiydhigaa. Es ankerte bereits ein Schiff vor Ort. Gegen 10 Uhr setzten wir über. Die Sonnenschirme standen schon bereit. Der Strand wurde geharkt. Die Picknick-Insel Raiydhigaa machte einen sehr sauberen Eindruck. Ein Blick ins Wasser verriet allerdings wo der Müll teilweise blieb.

Jeder schnappte sich einen Schirm, dann schnell mit den Schnorchelsachen zurück zum Dingi. Ausgesetzt an der Riffkante schnorchelten wir zurück. Natürlich in der Hoffnung auf größere Fischsichtungen. Leider ohne Erfolg. Der gestrige Tag war einfach nicht zu toppen.



Lunch auf der Picknick-Insel Raiydhigaa



Korallen und Fische reichen fast bis an den Strand. Kleinere Riffhaie schwammen im seichten Wasser. Sogar ein Rochen wurde gesichtet. Allerdings nicht von uns. Nach dem erst Schnorchelgang machten wir es uns unter dem Schirm bequem. Es ließ sich sehr gut aushalten.



Unser Dingi pendelte zwischen Insel und Boot. Lunch wurde gebracht, den wir im Inselinneren unter schattenspendenden Bäumen zu uns nahmen. Der Tisch war wieder nett dekoriert. Weiße Tischdecke, die gestreiften Platzdeckchen, schöne Fischserviertenhalter aus Holz.
Wie beim Candle light Dinner am Strand gab es auch jetzt keine Suppe. Ob die beim Transport überschwappen würde?

Flucht vor den Moskitos



Die in Bäumen gebettete schattige Lage hatte einen entscheidenden Nachteil: Moskitos! Nach dem Essen flüchten wir vor den Moskitos. Drehten eine Runde um die Insel, schnappten uns die Schnorchelsachen und warfen uns in die Fluten. Die Sonne hatte sich während des Lunchs verzogen. Um uns rum war es dunkel.



Eine zweite Gruppe Touris hielt auch ihr Lunch auf der Insel. Insgesamt 8 Schiffe hatten sich inzwischen vor der Picknick Insel eingetroffen. Das könnte heute Abend beim Candle light Dinner ziemlich voll werden. Genügend Feuerstellen und Sitzmöglichkeiten gab es allerdings.

Lion Fish als Highlight



Ein größerer und kleinerer Riffhai schwammen vor mir weg. Franky entdeckte einen Lion fish. Ich rief Hilary, die unbedingt einen solchen sehen wollte. Somit hatte ich mein Versprechen eingelöst.



Über die Korallen schafften wir es nicht an die Riffkante zu gelangen, dafür war der Wasserstand zu gering. Ich suchte mir einen anderen Weg, während Franky einen Stachelrochen gezeigt bekam. Regen setzte ein.

Später trafen wir uns wieder, schnorchelten ein wenig an der Riffkante entlang und wieder zurück. Leider ohne spannende Sichtungen.



Wir bogen Richtung Strand ab, als uns doch glatt unser Dingi entgegen kam. Nanu! Alle an Bord außer uns. Wir winkten und freuten uns, dass die Insel uns alleine gehörte. Doch weit gefehlt! Noch während wir versuchten dem Wasser zu entsteigen war das Dingi schon wieder zurück. Die Sonnenschirme und Kühlboxen wurden eingepackt, alle auf’s Dingi und ab zum Schiff.

Ankerplatz abseits der anderen Boote



Zwischenzeitlich hatte der Regen zwar gestoppt und die Sonne war wieder rausgekommen, doch war es sehr zugezogen. Aus sonnen und entspannen am Strand wurde also nichts.

In der Kabine wurde aus entspannen auch nichts, da die Motoren angeworfen wurden. Wo fahren wir denn hin? Wir verlagern uns auf die andere Seite der Insel, um nicht bei dem ganzen Schiffschwarm zu stehen, wenn die See rauer wird. Regen setzte wieder ein. Ich rettete unsere Badesachen von der Reling, damit sie nicht unnötig nass wurden. Danach saßen wir überdacht im Restaurantbereich.

Candle light Dinner auf der Yasawa Princess



Das Candle light Dinner am Strand auf der Picknick-Insel Raiydhigaa fiel wegen schlechter Wetterlage aus. Stattdessen war das Buffet im Restaurantbereich aufgebaut. Sogar der große Lautsprecher und die Discokugel durften im Barbereich nicht fehlen.

Kaum einer, ehrlich gesagt keiner war zum Tanzen zu bewegen. Wir hatten die Tanzfläche für uns. Eigentlich sehr schade für die Crew, die sich die Mühe gemacht hatte die Tanzfläche herzurichten.

Fayaz machte uns für morgen den Mund wässrig. Der morgige Schnorchelstopp nahe Embudu wäre eine seiner Lieblingsstellen. Es gäbe die Chance auf große Steinfische, Adlerrochen, Feuerfische, Haie, Schildkröten und irgendwelche kleinen Lebewesen, die man kaum als Fisch ausmachen kann und deren Namen ich auch schon wieder vergessen habe.

Die Urlaubsentspannung setzt bei den meisten ein. Bereits gegen 22 Uhr suchten wir als einer der Letzten die Kabine auf. Die Flossen nahmen wir sicherheitshalber mit ins Zimmer.

tbc

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