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stürmische Zeit auf den Malediven

2017 Malediven: Ein stürmischer Tag

Die Nacht war unruhig. Wobei das noch leicht untertrieben ist. Ständig waren wir wach, sei es vom Geschaukel oder der Geräuschkulisse. An Bord herrschte Hektik. Ein Blick nach draußen verhieß nichts Gutes. Wind und Wellen. Die anderen Boote waren bereits aufgebrochen als wir gegen 8 Uhr nach draußen traten. Das Dhoni schwamm schon alleine im Meer.

Wir trafen Spider Man, der uns mitteilte, dass die Abfahrt erst nach dem Frühstück erfolgen wird. Es könnte dann aber rauer werden, das Meer war stürmisch. Dies bedeutete alles in der Kabine ordentlich verstauen, was umfallen könnte.

Alles sicher verstauen



Wir speisten, wobei mein Stuhl sich merklich nach hinten bewegte, obwohl ich drauf saß. Danach sicherten wir noch ein paar Sachen in unserer Kabine (die Kulturtasche hatten wir bereits vorher gepackt und aus dem Bad entfernt, weil es erneut durch die Decke tropfte) und nahmen E-Reader und Tablet mit an Deck. In einer der Sitzgruppen richteten wir uns häuslich ein. Bis alle ihr Frühstück beendet hatten dauerte es noch ein Weilchen.


Gegen 9 Uhr setzten wir uns endlich in Bewegung. Der Wellengang war enorm. Das Schiff ging auf und ab. Unser Dhoni wirkte beinah verloren in der stürmischen See. Bilder aus dem Film „Der Sturm“ mit George Clooney schwirrten durch den Kopf.

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Wasser von allen Seiten



Wasser platschte die Treppen runter, drang durch die Fenster im Restaurant ein. Die Plastikstühle bewegten sich. Ein ums andere Mal schepperte es auch aus der Küche.

Der gestern noch wässrig gemachte Schnorchelstopp fiel regelrecht ins Wasser. Wir verlagerten uns nach vorne ins „Wohnzimmer“. Dort war es trotz der Klimaanlage etwas gemütlicher. Hilary hatte Angst. Wenn es die Möglichkeit gegeben hätte „auszusteigen“ wäre sie weg gewesen.

Gegen 14 Uhr ankerten wir. Eine halbe Stunde später gab es Lunch. Unbegreiflich wie das Küchenteam unter diesen stürmischen Bedingungen ein Essen zaubern konnte.

Die Auswirkungen eines Tropensturms



Die Wetterlage hatten wir wohl einem Tropensturm zu verdanken, der auf Sri Lanka sein Unwesen trieb. Die Tatsache, dass Tropenstürme hier eher ungewöhnlich sind, war für uns nur ein sehr schwacher Trost.



Gestern Abend hatte uns Spider Man von dem tollen Riff berichtet das wir heute ansteuern sollten. Mit großen Steinfischen, Eagle Rays, so komischen kleinen Unterwasserkreaturen…. Daraus wurde leider nichts.

Mit lesen, Videos gucken und „Einfach genial“ spielen ging die Zeit irgendwie rum.

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Zum Dinner hatte sich die See eigentlich ein klein wenig beruhigt, doch dann schüttete es wieder. Rowina erschien eingehüllt in den türkisen Strandhandtüchern (passend zu ihrem Kleid) um sich vor den Wassermassen wenigstens etwas zu schützen. Unser Dhoni befand sich immer noch alleine auf hoher See, damit es nicht beschädigt wird. Die armen Leute.

Was wird uns nachts erwarten?



Nach dem Dinner saßen wir noch ein wenig beisammen. Kaum das wir gegen 22 Uhr im Bett lagen, ging das Geschaukel wieder los. Ich dachte an Hilary, die bereits letzte Nacht vor Angst kein Auge zugemacht hatte.

Mir schossen Gedanken durch den Kopf wie: Sollte ich unsere Pässe und Wertsachen in den kleinen Rucksack packen, damit wir im Falle einer Evakuierung alles bei uns haben? Befinden sich die Rettungswesten tatsächlich in dem Schrank wo es draufsteht? Hört man den Emergency Alarm auch wirklich? Mit diesen Gedanken döste ich dann doch weg.

tbc

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