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Malediven 2017

2017 Malediven: Der Regen war warm

Eigentlich …

… war es ein schöner Urlaub. Wir konnten neue Fische kennenlernen. Insbesondere das Nacht-Schnorcheln und die Sichtung der Adlerrochen waren die absoluten Highlights der Reise.

Recht schnell war uns klar, dass die Methode die Malediven mit einem Schiff zu erkunden, für uns genau die richtige Wahl war. Auf nur einer Resortinsel wären wir vermutlich sehr schnell dem Lagerkollar verfallen und hätten bereits am 2. Tag jeden Fisch beim Namen gekannt.

Wir waren froh darüber nur mit einer recht kleinen Gruppe auf dem Schiff zu sein. Wir möchten uns nicht ausmalen, wie es mit 40 – 50 Leuten, insbesondere an den beiden Tagen mit dem schlechten Wetter, gewesen wäre. Abgesehen von dem Schweden, der die erste Woche mit uns an Bord war, waren wir die Jüngsten. Graham mit seinem 76 Jahren der Älteste. Die Meisten waren über 60, jung geblieben, fit. Wir hatten eine sehr schöne gemeinsame Zeit.

Aber …



Auf dem Schiff ist man natürlich auch ein wenig in seiner Bewegung und seinem Doing eingeschränkt. Es gab feste Zeiten zu denen wir „Landgang“ hatten. In der Regel war das von 10 – 12 Uhr und von 14 – 16 Uhr. Feste Zeiten für die Mahlzeiten. Dazwischen konnten wir tun und lassen was wir wollten.

Die Zeit morgens zwischen Frühstück und Landgang und nachmittags zwischen Rückkehr vom Landgang und bis zum Abendessen war etwas „nutzlos“. Wenn wir es hätten selber bestimmen können, wären wir morgens schon früher zum Landgang gestartet und wären auch nachmittags gerne länger an Land geblieben. Anstatt jeweils nur 2 Stunden, also lieber je 3 Stunden.

Für uns kam die Erholung dadurch irgendwie zu kurz, weil kaum mal Zeit war nach dem schnorcheln eine längere Zeit faul rumzuliegen.
Der Fairnesshalber muss ich aber auch sagen, dass das Wetter ein ums andere Mal uns auch gar nicht erst die Möglichkeit gab, dass wir uns nach dem Schnorcheln noch entspannt hätten hinlegen können.

Die Auswirkungen des Tropensturms waren natürlich der Super-Gau, aber auch ohne diese war es recht oft bewölkt, wenn nicht sogar regnerisch. Klar, November/Dezember ist noch nicht die optimale Reisezeit, aber das es so wenig sonnig ist … Kleiner Trost: Es war warmer Regen. Auch im Sturm war es nicht kalt.

Es ist nur ein 3 Sterne Schiff, was uns nicht weiter störte. Man merkte aber schon, dass an der ein oder anderen Stelle Verbesserungs-/Renovierungsbedarf besteht. Wir sind pflegeleicht und nicht empfindlich, daher war es für uns okay.
Die Besatzung war durchweg nett und hilfsbereit.

Würden wir es nochmal machen?



Grundsätzlich ja. Aber erst, wenn die Korallen wieder bunt sind.
Außerdem folgen wir unserem Motto, zunächst alles nur einmal zu machen, weil es genügend anderer toller Plätze auf der Welt gibt.

Sprache


Je nach dem welcher Schicht (Ober-, Mittel-, Unterschicht) die Menschen auf den Malediven angehören, wird eine etwas andere Sprache gesprochen.

Wir lernten auf dem Schiff ein paar Wörter aus der Oberschicht, da die Besatzung (sofern sie überhaupt von den Malediven kamen) mich nicht verstand.

Good Morning – Ufaaveri Hendhuneh
Good Afternoon – Ufaaveri Mendhuru Fas
Good Evening (nach 16 Uhr) – Ufaaveri Haveereh
Good Night (nach 21 Uhr) – Nidhan Dhanee
Thank You – Shukuriah
You are Welcome – Maruhabaa

Statistik



Gesamtkosten, wie immer für 2 Personen:

5.480,16 EUR Schiff
1.304,22 EUR Flüge Emirates
6.784,38 EUR Gesamt

100,00 USD Ausflüge
140,00 USD Tip
32,00 USD Internet-Karten
18,00 USD Burger King
290,00 USD Gesamt

tbc

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