Parque Cespedes: Catedral de Nuestra Senora de la Asuncion

2016 Cuba: Santiago de Cuba



Wir konnten unser Zimmer in der Casa in Santiago de Cuba zum Glück schon beziehen und sprangen erst mal unter die Dusche. Ein Glück, dass wir dort auch wieder lebendig rausgekommen waren, bei dieser Duschkopf-Konstruktion.

Frühstück wurde uns auch angeboten. Ja, die Cubaner sind fleißige Geschäftsleute. Es gab den obligatorischen Obstteller, Saft, Tee, Brötchen, Gebäck, Wurst, Käse, Marmeladen mit Honig (die schmeckten uns nicht).

Nach dem Frühstück gingen wir raus, die Stadt Santiago de Cuba erkunden. Einen Haustürschlüssel bekamen wir nicht. Wenn wir rein wollten sollten wir klingeln, unsere Casa-Besitzerin ist immer da. Okay!

Es ist warm, mega warm! Zunächst spazierten wir über die Enramada (die Einkaufsstr.) zum Parque Cespedes. Die Stadt war rappelvoll. Unmengen Touris und gefühlt noch mehr Jineteros. Wie unangenehm und dazu dann noch diese Hitze!

Viele historische Gebäude in Santiago de Cuba



Im bzw. am Parque Cespedes gab es viel zu sehen. Zum Beispiel die Bronzebüste von Carlos Manuel de Cespedes, das Casa Grande, die Catedral de Nuestra Senora de la Asuncion.

Am Rathaus – Ayuntamiento –, hatte Fidel am 02.01.1959 den Sieg der Revolution und Cubas Unabhängigkeit verkündet.

Das Casa de Diego Velazquez ist das älteste Haus Cubas. Ein besonderes Highlight sind die holzvergitterten Balkone.



Wir bildeten uns im Schlange stehen weiter und wechselten in der National-Bank am Parque Cespedes Geld. In der Bank gab es zwar ein paar Sitzplätze zum Warten, aber wenn diese belegt sind, warten die restlichen Kunden draußen. Ein Sicherheitsbeamter passte genau auf. Als an der Kasse ein Schalter frei war, durften wir schon vorzeitig rein, obwohl wir noch gar nicht an der Reihe waren. Das lag vermutlich daran, dass wir nur Geld wechseln wollten.

Wir tauschten 500 Euro in CUC und dann noch 10 CUC in CUP. Nun waren wir auch mit Einheimischen Peso (Moneda National, MN, CUP) ausgestattet.

Vom Balkon de Velazquez hatten wir eine schöne Aussicht auf den Hafen. Dort wollte sich uns ein Führer aufdrängen, der uns durch „sein“ Haus führen wollte. Nein Danke! Eine Fotografiererlebnis hätte 1 CUC gekostet, wesehalb wir das Foto klemmten. Schließlich muss man sich als Tourist nicht überall ausnehmen lassen.

Santiago de Cuba strengte uns an



Auf der Straße hatte eine alte Frau Frank nach einem Kuli und mich nach Creme angebettelt. Wer sich nicht entscheiden kann, der bekommt nix. Wir stellten fest, dass wir in Santiago kaum mal fünf Minuten in Ruhe im Park sitzen konnte ohne angebettelt zu werden oder uns irgendwas aufgeschwatzt werden sollte (Wifi-Karten, Taxi, Restaurant). Das nervte echt! In Havanna ging es doch etwas ruhiger zu.

Historische Gebäude gibt es an fast jeder Ecke, wie das Casa Natal di Jose Maria de Heredia oder das Museo Municipal Emilio Bacardi Moreau.



Am Plaza de Dolores suchten wir uns kurz eines der begehrten schattigen Plätzchen auf einer Bank. Auch die Cubaner machten es sich hier auf den unbequemen Bänken bequem. Nebendran war die Iglesia de Nuestra Senora de los Dolores.

Im Schatten war es kaum auszuhalten



Normalerweise sind wir nach Möglichkeit immer in der Sonne. Aber nun machten wir es, wie die Cubaner. Auf den Straßen gingen diese immer auf der Schattenseite. Beim Schlange stehen und warten machten sie dies auch im Schatten. Trotzdem holten wir uns doch einen Sonnenbrand.

Am Plaza de Marte deckten wir uns in Supermärkten mit einer großen Cola-Flasche für 25 CUP und Wasser für 0,70 CUC ein. Frank wollte eigentlich Eis kaufen, aber die Sorte, die er haben wollte, durfte entweder heute nicht verkauft werden oder die Angestellte wollte es uns nicht verkaufen. Es ist nicht immer alles in einem Supermarkt vorrätig. Daher suchten wir für die Cola und das Wasser zwei verschiedene Läden auf.

Der Plaza del Marte ist ein spanischer Paradeplatz. Gefangene wurden hier exekutiert. Es stand dort die Büste von Jose Marti, ein Denkmal für Camilo Cienfuegos, die Siegessäule mit Jakobinermütze an ihrer Spitze und vier Kanonen zu ihren Füßen.

Nach einem kurzen Stopp am Plaza de Marte sind wir weiter Richtung Moncada-Barracken / Cuartel Moncada. Auf der Avenida de los Libertadores standen Büsten wichtiger Cubaner. Auf einen Besuch des dortigen Museum hatten wir allerdings keine Lust und drehten am schwebenden Würfel ab Richtung Casa.



Der Würfel schwebte im Parque Historico Abel Santamaria und zeigt Gesichter von Abel Santamaria und Jose Marti.

Eis gab es dann doch noch für uns



Auf dem Weg zurück zum Casa fanden wir tatsächlich einen Supermarkt, der uns Eis verkaufte. Das Eis (so eine 500 ml Box) wurde in einer Eistruhe aufbewahrt, die verschlossen war. In manchen Geschäften waren auch Kekse oder Chips in einer Glasvitrine ausgestellt, die nur von der Angestellten herausgegeben wurden.

Das Eis löffelten wir auf unserem Zimmer. Im Geschäft hatten wir nur einen Plastiklöffel dazubekommen und wir hatten noch einen aus dem Flieger im Gepäck.

Danach mussten wir erstmal einen Power-Nap machen. Schließlich hatten wir nachts im Bus nicht allzu viel bis gar keinen Schlaf bekommen.

tbc

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