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Revolutionsmuseum

2016 Cuba: Der Revolution auf der Spur



Morgens hatte Frank eine Whats App von einem Kunden: Sein Server ging nicht. Jippieh! Jetzt hatten wir gewonnen. Dummerweise hatten wir uns bisher noch nicht um W-Lan-Karten fürs Internet gekümmert. So früh hatten auch noch keine Geschäfte auf. Frank sprach mit unserem Casa Besitzer, woraufhin Frank dann erst zum gegenüberliegenden Hotel Sevilla und dann zum Hotel am Parque Central ging.

Bei Letzterem gab es dann Nauta-Karten und die Möglichkeit diese am PC zu nutzen. Der Preis von 4,50 CUC für 1 Stunde WiFi-Internet-Nutzung war doppelt so teuer als es eigentlich bei Nauta kosten müsste. Franky wusste das allerdings nicht und kaufte direkt 4 x 1 Stunde. Naja, dafür werden wir uns das Schlange stehen sparen.

Der Server musste zum Glück nur neu gestartet werden und alles war wieder gut. Glück gehabt! Nach Franks Rückkehr frühstückten wir mit Scrambled Eggs, süßen Teilchen, Brötchen. Wir checkten auch direkt aus, damit das Zimmer für den nächsten Gast gemacht werden konnte. Das Gepäck konnten wir im Wohnzimmer stehen lassen.

Revolutionsmuseum in Havanna



Bisher hatten wir noch nicht das Museum der Revolution besichtigt, wobei das direkt um die Ecke lag. Der Eintritt betrug 8 CUC p. P. Ganz schön happig. Taschen/Rucksäcke mussten abgegeben werden. Die wichtigsten Wertsachen nahmen wir an uns und besichtigten das Museum. Der Weg führte von oben nach unten durch das Museum. So spannend war es jetzt nicht wirklich. Das meiste ist auf Spanisch, nur wenig auf Englisch.



Früher diente das Gebäude als Präsidentenpalast. So war es in Vietnam auch: erst Präsidentenpalast, dann Museum.

Neben der Büste waren noch Einschusslöcher aus dem Mordversuch auf Batista zu sehen. Che Guevara und Camilo Cienfuegos wurden im „Kampf“ dargestellt.



Draußen standen Panzer, Flugzeuge, Autos. Wegen Renovierungsarbeiten am Pavillon waren ein paar Sachen abgedeckt. Im Pavillon war die Granma ausgestellt, die 18 m lange Yacht mit der Fidel 1956 mit 81 Gefolgsleuten von Mexico auf Cuba landete.

Vor dem Revolutionsmuseum stand ein Stück der alten Stadtmauer und ein SAU-100 Panzer der von Fidel Castro 1961 bei der Schlacht in der Schweinebucht eingesetzt wurde. Wir lösten unser Gepäck aus und verließen das Revolutionsmuseum.

Entschleunigt in Havanna



Wir setzten uns in den Park Plaza 13 de Marzo auf den Boden und ruhten uns aus. Es war ein ganz schön antriebsloser Tag. Ein paar Schüler spielten Fußball, die anderen saßen auf Bänken. Im Hintergrund sahen wir die Statue von General Maximo Gomez.



Gegenüber befand sich das Palacio Velasco, dort war die spanische Botschaft untergebracht. Jede Menge Leute standen davor Schlange.

Auf unserer Reise sollten wir noch den Grund dazu erfahren. Wer als Cubaner irgendwie nachweisen kann, dass er spanische Wurzeln hat, kann einen spanischen Pass beantragen und bekommt auch noch etwas Geld.



Wir schlichen noch etwas durch die Gegend, kauften Cola für 1 CUC. Auf der San Rafael gab’s tatsächlich ein paar Läden, die uns aber nicht weiter interessierten.

Wir machten noch einen kurzen Abstecher in unserem Lieblingspark, dem Parque Central. Frank ging kurz ins Internet. Alles lief.

tbc

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