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National Historical Park Pu‘uhonua o Honaunau (City of Refuge)

2015 Hawaii: Honaunau Bay und Historical Park



Die Nacht war durchwachsen. Klar, es fehlten die Coqui-Frösche. Um 7 Uhr waren wir wach. In der BBQ-Area bereiteten wir auf dem Gasherd Spiegeleier mit Speck zu. Hier ließ es sich wirklich richtig gut aushalten. Die Geckos waren wieder da, aber keine Insekten. Wir machten uns auf dem Weg zur Honaunau Bay aka. City of Refuge aka. Two Steps, etwas südlich von Kona. Angeblich sollen in dieser Bucht auch schon mal Delfine sein. Heute natürlich nicht. Zum Schnorcheln gingen wir weiter links ins Wasser und wurden automatisch nach rechts getragen.



Das Wasser war wellig, die Korallen weit unten, die Sicht daher schlecht. Am Rand war die Sicht wegen der Wellen die reingedrückt wurden noch schlechter. Ich hatte die Wellen satt und wollte raus. Allerdings waren in dem Fels, den ich dafür auserwählt hatte kleine Löcher in denen Seeigel steckten. Super! Die Wellen kamen und drückten mich Richtung Land und dann wurde ich wieder ins Meer gezogen. Jippieh! Festhalten konnte und wollte ich mich nicht, um nicht ausversehen in einen der Seeigel zu greifen. Irgendwie bin ich dann doch bei der nächsten Welle rausgekommen. Bei der Aktion zuvor habe ich wohl kurz mit dem Bauch und dem Knie aufgesetzt. Beide Stellen bluteten leicht. Für solch eine Situation war ich natürlich bestens gerüstet. Desinfektionsspray drauf und dann auch noch mit Sprühpflaster überklebt. Hält! Die Bikinihose hatte leider auch ein paar kleine Macken davon getragen, da half allerdings kein Sprühpflaster. Frank war zum Glück unbeschadet aus dem Wasser raus gekommen.

Haltet Abstand zu den Turtles



Links neben der Rampe gingen wir auch noch mal kurz ins Wasser. In dem Becken tummelten sich mindestens 4 kleine Turtles. Das Wasser war aber Richtung Meer noch unruhiger als an der Stelle zuvor.

Als wir bei den Turtles waren schrie eine Bekloppte, dass wir 20 Fuß Abstand halten sollen. Ähnliches hatten die Penthouse-Kanadier gestern Abend auch von dort erzählt. Anstatt uns maßregeln zu wollen sollten die mal bei anderen Leuten, die sich wirklich nicht angemessen Verhalten, anfangen!

Wir ließen uns in der Sonne trockenen, wobei so Felsen schon sehr unbequem waren. Dabei war es allerdings richtig interessant die Leute zu beobachten, wie sie versuchen mit Flossen und Schnorchel über die Felsen bis ans Wasser zu stolpern (laufen konnte man das nicht nennen).

Historische Stätte Pu‘uhonua o Honaunau



Anschließend besuchten wir noch zu Fuß den angrenzenden National Historical Park Pu‘uhonua o Honaunau (City of Refuge). Der Eintritt war bei Vorlage des Tri-Annual-Passes frei. Wir folgten einmal den Points-of-Interest, legten den üblichen Postkarten und Stempel-Stopp ein und gingen zum Auto zurück.



Auf dem Rückweg nahmen wir eine etwas andere Strecke, als auf dem Hinweg. Dabei „stolperten“ wir über diesen fast noch neuen Truck. Er hatte kaum gelaufen. Wer hatte ihn aus welchen Gründen dort abgestellt und vergessen?



Zurück im Zimmer ruhten wir uns kurz aus, aßen etwas und machten uns dann auf den Weg nach Kona.

tbc

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