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kleiner Beach Park gegenüber von unserer Unterkunft

2015 Hawaii: Beach Parks und shoppen in Hilo



Etwas Normalität kehrte ein, wir wurden erst gegen 6 Uhr wach. Die Coquis scheinen müde zu werden, oder wir gewöhnen uns langsam an das Gequake in Hilo. Wobei man nicht wirklich von gewöhnen sprechen kann.

Gegenüber von unserer Unterkunft führte ein kleiner schmaler dschungelartiger Weg zu einem Beach Park. Ein schönes Fleckchen Erde. Ob es hier auch Fische gibt? Die Sonne schien. Schon morgens um 8:30 Uhr war es angenehm warm.

Carlsmith bzw. James Kealoha Beach Park



Zurück in unserer Unterkunft machten wir uns strandfertig und liefen zum Carlsmith bzw. James Kealoha Beach Park. Die beiden Parks lagen nur ein paar hundert Meter links die Straße hoch. Dafür brauchten wir kein Auto. Das Wasser war sehr unruhig. Von „oben“ konnten wir am Carlsmith Beach Park eine Turtle sehen. Frank ging mit Schnorchel-Ausrüstung ins Wasser rein. Die Sicht: miserabel. Die Turtle: nicht zu finden. Surfer warteten in ihren Autos auf schöne Wellen. Da hatten wir Schnorchler wohl verloren.

Zu viele Wellen – kein Spaß



Wir zogen daher zum James Kealoha Beach Park um, der quasi direkt daneben lag. Wellig war es hier natürlich auch. Immerhin bekamen wir ein paar Fische zu sehen. Allerdings war die Sicht auch nicht klar. Dies war den unterschiedlichen Wassertemperaturen geschuldet. Wenn warmes Pazifik-Wasser auf kaltes Quellwasser trifft, dann hat das Wasser so Schlieren. Alles ist verschwommen! Schwierig zu beschreiben, aber wer auch schon mal das Vergnügen hatte, der weiß was ich meine.

Ich war genervt von den Wellen, enttäuscht von der schlechten Sicht und erklärte kurzer Hand das schnorcheln in Hilo für beendet. Wir legten uns unter die Palmen und hofften, dass die Kokosnüsse oben blieben.



Es war Wochenende, die Einheimischen trafen sich mit ihren Familien und Freunden in den Beach Parks zum BBQ. Pavillons wurden aufgebaut. Tische und Stühle herangetragen. Cool!

Gemüse auf dem Farmers Market in Hilo kaufen



Die Sonne verschwand und es kam mehr Wind auf. Wir packten daher unsere Sachen zusammen und liefen zur Unterkunft zurück. Dort befreiten wir uns vom Salzwasser und fuhren in die Stadt zum Hilo Farmers Market. Mittwochs und samstags soll der Farmers Market in Hilo größer sein als an den anderen Tagen. Wir wollten mal sehen, wie die Preise für Gemüse auf dem Markt waren. In den Supermärkten waren die Preise für Obst und Gemüse bzw. Lebensmittel im Allgemeinen, wie wir auch schon vor zwei Jahren festgestellt hatten, extrem hoch. Im Verhältnis zu Deutschland war es auf dem Markt zwar immer noch teuer, aber doch billiger als im Supermarkt. Brot, Gurken, Tomaten kauften wir ein. Danach gönnten wir uns noch ein Eis, kauften ein paar Souvenirs ein und liefen ein wenig durch Hilo. Natürlich besuchten wir die Statue of King Kamehameha.



Gebrauchte Bücher zum halben Preis in Hilo



Zu Hause hatte ich schon gegockelt, dass es auf Big Island zwei große Used Book Stores gab. Einen in Hilo und einen in Kona. Die Bücher werden dort zum halben Originalpreis angeboten und da ich ja im Moment buchlos war … Immerhin ein Buch von Harlen Coben verließ mit mir den Laden. Wir fuhren dann noch kurz zu Safeway und kauften u. a. hawaiianisches Bier. Die Lebensmittel-Auswahl war im Safeway sogar größer als in dem Walmart. Beide lagen auf der gleichen Straße. Dann mussten wir aber zurück zum Zimmer, damit die Sachen raus aus der Wärme und rein in den Kühlschrank kommen.

Richardson Ocean Park



Es war immer noch früh genug für weitere Unternehmungen. Daher warfen wir uns in unsere Schnorchel-Klamotten und brachen zum Richardson Ocean Park auf. Der Ocean Park befand sich ein paar hundert Meter nach rechts die Straße runter. Diesmal nahmen wir allerdings das Auto. Trotz Wellen ging ich mit ins Wasser. So viel zum Thema, das ich heute Morgen das Schnorcheln für beendet erklärt hatte. Es gab große Turtles, allerdings nur mit schlechter Sicht. Wir ließen uns einfach mit den Wellen treiben, ansonsten wäre es ziemlich unentspannt und anstrengend zu schnorcheln gewesen.



Vom Beach Park sehen wir einen Mauna Kea der von den Wolken verdeckt wurde. Zurück ging es zur Unterkunft.

Auf unserer Terrasse spielten wir Karten. Zum Abendessen gab es selbstgemachte Tortillas. Die waren lecker – was man von dem hawaiianischen Bier nicht behaupten konnte. Ist halt Geschmackssache.

Gefahrene Meilen: 15

tbc

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