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Honolua Bay

2015 Hawaii: Die Strände der Nordküste



Um 6:30 Uhr waren wir schon wieder wach. Ohne Verdunklungsvorhänge können wir echt nicht lange schlafen. Frühstück nahmen wir ganz entspannt auf der kleinen Terrasse ein. Es gab Käse-Tomaten-Omelette. Heute wollten wir die Strände an der Nordküste erkunden. Es war bewölkt, ein paar Regentropfen fielen auf die Windschutzscheibe. …

Wir fuhren zunächst hoch in den Norden, um uns dann langsam wieder nah Kihei zurückzuhangeln. Die Honolua Bay war unsere erste Anlaufstelle. Am linken Straßenrand gab es eine kleine Parkbucht. Eine Lücke war noch frei! Glück gehabt! Die Bay befindet sich auf Privatgrund. Besucher sind willkommen.


Durch einen Märchenwald zur Honolua Bay



Durch einen Märchenwald gelangten wir an den Strand. Es wurde kein Eintritt genommen. Holzschnitzereien standen auf einem Tisch und warten darauf gekauft zu werden.



Ein Herr (vielleicht der Eigentümer), nagelte gerade Schilder an die Bäume. Man sollte ohne Sonnenmilch ins Wasser, weil dies für die Korallen und die Meerestiere nicht gesund sei. Ein weiteres Schild wies darauf hin, dass man nichts Wertvolles im Auto liegen lassen sollte. Das versteht sich auf Hawaii (und auch sonst wo auf der Welt) von selbst. Der Herr erzählte uns, dass gestern drei Autos aufgebrochen wurden. Hm… komisches Gefühl. Naja, wenn jemand die Kühlbox klauen möchte … Wir deponierten meinen schönen Strandstuhl unter einem Baum, damit unsere Kleidung vorm Nieselregen geschützt war.

Ein Touri-Boot ankert bereits in der Bucht. Später kam noch ein zweites hinzu.

Honolua Bay: Fische und Schildkröten



Wir gingen direkt an der Bootsrampe ins Wasser (obwohl ich im I-Net gelesen hatte, dass man rechts am Uferentlang laufen und dann erst ins Wasser gehen soll). Naja, vielleicht hätten wir dem Hinweis folgen sollen.

Von der Bootsrampe paddelten wir erstmal eine ganze Weile durch das Wasser, bevor es endlich Korallen und Fische zu sehen gab. Frank wollte schon beinah aufgeben, weil nix bzw. kaum was Spannendes im Wasser zu sehen war. Als wir dann in dem interessanten Bereich angekommen waren, tat man Fußgelenk schon wieder weh. Super!

Im Wasser befanden sich nicht nur Fische und Korallen, sondern auch Reifen, Achsen oder ähnliches. Die gehörten wohl nicht ins hierher.

Die Korallen waren toll! Neben Fischen gab es natürlich auch wieder Turtles zu sehen.

Wir beobachteten kleine Fische, die sich Futterreste schnappten, die bei den Turtles vom „Essen“ abfielen.



Ein riesiger Fischschwarm tauchte plötzlich aus dem Nichts auf.

Beim Versuch rauszugehen bin ich, als ich eigentlich schon stand, mal wieder ausgerutscht. Zack, saß ich auf meinem Hintern. So schnell konnte ich kaum gucken. Naja, zwei deutsche Touris hatten‘s gesehen. Alles OK! Zum Glück war der Stein abgerundet.

Die Regenwolken waren inzwischen gänzlich verschwunden. Wir zogen mit dem Stuhl und unseren Sachen in die Sonne. Es war ein Kommen und Gehen.

Schlechte Sicht in der Napili Bay



Nach einer Weile brachen auch wir auf. Wir fuhren zur Napili Bay, parkten an einer kleinen Stichstraße, die direkt zum Strand führte. Die Sicht war schlecht, mehr als schlecht! Ein paar Turtles tummeln sich im Wasser, aber bei dem Wellengang macht es keinen Sinn hier lange im Wasser rum zu paddeln.



Wir ließen uns eine Weile in der Sonne brutzeln. Sandstrand war eindeutig bequemer, als Steine, zumindest wenn man (= Frank) nur ein Handtuch zum Liegen hat. Mein schöner Stuhl und ich waren in bester Gesellschaft. Wir lagen voll im Trend. Mit einer Luftmatratze auf dem Sitz scheint es sogar noch bequemer zu sein.

Ewig weiter Weg zum Black Rock



Zu Letzt wollten wir noch am Black Rock schnorcheln. Wir steuerten die erste Abfahrt in Richtung Strand an. Ein bisschen Bewegung schadet nicht. Das Auto parkten wir auf dem Parkplatz am Kahekeli Beach Park (=Old Airport Beach) und marschierten los.

Interessant womit hier manch einer zum Strand fuhr. Z. B. mit dem Golfcar oder mit einem Surfbrett auf’s Dach geschnallt.

Zu Anfang ging es über einen Boardwalk, das war definitiv angenehmer als durch Sand zu stapfen. Doch dann endete der Boardwalk und wir wurden im zickzack-Kurs durch Hotelanlagen geführt. Was ein sch…

Der Rock kam zwar irgendwann näher, aber nervig war dieses rum gelatsche schon. Hätten wir doch mal näher dran geparkt. Schließlich erreichten wir den Rock doch noch. Ich klappte meinen Stuhl auseinander und ab in die Fluten.

Gegen Wellen paddelten wir querfeldein auf den Felsen zu. Man, was war das anstrengend. Aber Rande des Felsens Enttäuschung pur. Kaum Fische, ein paar Korallen. Wir schnorchelten noch etwas um die Mauer rum. Dort waren zwar viele kleine Korallen, aber so richtig dolle war das alles nicht. Bei mir war auch immer die Angst dabei, ob nicht irgendwann mal so ein Hai auftaucht der hungrig war.

Sandstrahlen-Behandlung



Wir paddelten etwas enttäuscht wieder zurück. Gar nicht so einfach, wenn man ständig gegen Wellen ankämpfen musste. Frustriert ließen wir uns auf den Stuhl bzw. aufs Handtuch fallen. Kurz drauf hatten wir es schon wieder satt. Von hinten wehte ein Wind über den Golfplatz, dass wir richtig gesandstrahlt wurden. Das macht keinen Spaß.

Zuerst dachten wir, dass wir noch auf die andere Seite von den Black Rock laufen könnten, aber als wir dann wieder mitten in einer Hotelanlage standen hatten wir die Schnauze voll, drehten wieder um und gingen zurück.


Kahekeli Beach Park



Wir schlugen nochmal unser Lager am Strand vom Kahekeli Beach Park auf, der sich unmittelbar am Parkplatz befand. Frank ging dort dann ins Wasser und gab mir Zeichen, dass ich auch rein sollte. Nicht weit vom Strand entfernt zog sich ein Korallengarten-Streifen an der Küste entlang. Ich fand es langweilig, unspektakulär, die Korallen waren zu tief unten und ich bin genervt wieder raus. Das ganze rumgelatsche hatte meinem Fußgelenk auch nicht gut getan und dann noch das paddeln. Nee, mir reicht’s!



Der einzige Vorteil hier war, dass das Wasser relativ ruhig war. Aber dafür stimmten die anderen Parameter nicht. Ich weiß, mir kann man es nicht recht machen. Frank blieb noch was länger drin.

Alter Ford vor dem Old Prison in Lahaina



Bis 16:40 Uhr sind wir am Strand geblieben. Auf dem Rückweg hielten wir noch mal in Lahaina an. Ich hatte im I-Net gesehen, dass es dort auch einen Used-Book Store (maui friends of the library) gab. Wir parkten also wieder auf dem kostenfreien Parkplatz an der Front Street.

Der kleine niedliche Laden, gegenüber vom Banyan Baum, dort wo wir vor 2 Tagen zu Abend gegessen hatten, hatte leider keine Bücher für mich. Frank fotografierte währenddessen altes Zeugs (u. a. ein alter Ford) vorm Old Prison.



Zurück im Condo entledigten wir uns von Salz und Sand. Zum Dinner gab es Bratkartoffeln aus der Pfanne vom Herd und Minutensteaks vom BBQ. In der BBQ-Area aßen wir dann auch. In Kona im Big Island Retreat war es eindeutig gemütlicher.

Um 21 Uhr war Schicht.

Gefahrene Meilen: 71

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