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Makadi Palace

2015 Ägypten: Das Makadi Palace Hotel

Das Makadi Palace liegt mit seinen drei „Schwester“-Hotels direkt am Strand von Makadi.

Es ist eine weitläufige Anlage mit einer riesigen Poollandschaft. Der Pool war allerdings eisig, so dass wir aufs planschen gerne verzichteten. Es gab jede Menge Liegen und Sonnenschirme.



Am Strand befinden sich „Schweinebuchten“, die mit Liegen und Sonnenschirmen ausgestattet waren. Das Korbgeflecht sorgte für etwas Wind- und Sichtschutz.

Verpflegung im Makadi Palace

Das Hotel kann nur mit All-in gebucht werden.

Über das Essen lässt sich streiten. Es gab zwei Buffet- (The Dome und Discorvery) und mehrere Themen-Restaurants. Auch die Themen-Restaurants im Nachbarhotel Grand Makadi bzw. in der Mall konnten wir mitnutzen (gegen Reservierung und teilweise mit Aufpreis).

Der Bequemlichkeit halber waren wir, abgesehen von zwei Late-Dinnern nach Ausflügen, zum Frühstück und Abendessen nur in den beiden Buffetrestaurants. Das Essen war dort wenig Abwechslungsreich. Scharfgewürzte Gerichte waren leider nicht als solche ausgezeichnet. Die Desserts waren sehr gut. Verhungern wird keiner, aber wir hätten uns etwas mehr Abwechslung gewünscht. Die Buffet-Restaurants entsprechen daher wohl eher nicht einem 5-Sterne-Hotel.



Mittags könnt ihr sehr gut Burger beim Sunset Bar & Grill essen oder Kebab bzw. Wraps im Rendez Vous.

Auf dem Weg zum Strand schnappten wir uns immer gekühlte Wasserflaschen von der Sunset Bar.

Bei gebuchten Ausflügen, die in der Nacht bzw. sehr früh morgens starten und/oder mit später Rückkehr, konnten wir an der Rezeption nach Gutscheinen für eine Frühstücks-Box und ein Late-Dinner fragen.

In der Lobby stand dann ein early-bird Frühstück bereit und wir erhielten Frühstücks-Boxen die wir mit Leben bzw. Essen füllen konnten.

Zum Late-Dinner ging es immer ins Nachbarhotel Grand Makadi, zum Italiener Leonardo. Die Late-Dinner-Speisekarte war etwas abgespeckt (Auswahl zwischen 2 – 3 Nudel- bzw. Pizzagerichten, Bufffet für Salate, Antipasti und Desserts).

Montezumas Rache

Magen-Darm-Probleme sind auch immer ein Thema wenn es um Urlaub in Ägypten geht. Nach nicht ganz einer Woche hatte es mich auch erwischt. Allerdings nur Abends und Morgens. Tagsüber war ich dicht. Bis zu dem Tag wo es begann hatte ich weder Salate noch Obst gegessen und mich strikt an „cook it, peel it or forget it“ gehalten. Vielleicht lag es auch an zu scharfem Essen, was ich halt nicht vertrage oder irgendwas anderem. Keine Ahnung.

Unser Schnorcheln tagsüber war dadurch nicht eingeschränkt und das war die Hauptsache. Nach 2 Tagen kehrte wieder Ruhe ein. Danach aß ich auch vom Salat-Buffet, ohne das es sich negativ ausgewirkt hätte.

Unterhaltungsprogramm

Tagsüber wurde im Makadi Palace etwas Sport (Yoga, Volleyball, …) angeboten, allerdings wurde dafür nicht großartig Werbung gemacht.

Abends wurde im Jokers und in der Pianobar etwas Unterhaltung geboten. Wir hörten nur einmal beim Karaoke zu und bekamen ansonsten nichts vom Abendprogramm mit.

W-Lan gab es kostenlos in der Lobby. Wenn zu viele Leute gleichzeitig surften standen wir allerdings auf der Datenautobahn im Stau.

Zimmer

Bei der kleinsten Zimmerkategorie handelte es sich bereits um Junior-Suiten mit einer kleinen Couchecke. Der Balkon war mit zwei (Liege-)Stühlen ausgestattet. Das Bad war geräumig. So ganz genau sollte man jedoch nicht in die Ecken schauen. Wobei wir mit unserem Bad wohl ein Gutes erwischt hatten.


Geld

Bereits zu Hause hatten wir uns mit US-Dollar eingedeckt und verteilten als Trinkgeld 1-Dollar-Scheine. Mit Euro kommt man natürlich auch klar, allerdings haben die Hotel-Angestellten bei Münzen das Problem, dass sie die nicht bei der Bank getauscht bekommen. Daher wurden wir auch schon mal angesprochen, ob wir Euro-Münzen in Euro-Scheine tauschen könnten. Das haben wir natürlich gerne gemacht. Sicherheitshalber sollte man genau hinsehen, weil eine der ägyptischen Münzen unserer 2-Euro-Münze ähnelt.

Ägyptische Pfund haben wir vor Ort nicht getauscht. Wir kamen im Hotel und auf dem Ausflug nach Luxor auch so klar. In Kairo hätten wir Pfund gebraucht, wurden dann aber von Mitreisenden beim Bezahlen der Getränke zum Mittagessen ausgeholfen.



Grundsätzlich soll/muss/kann/will jeder getippt werden. Angefangen vom Kofferträger, über den Zimmerjungen, die Strandmattenverteiler, Barkeeper, Kellner, … Natürlich auch Busfahrer, Tourguides, … Kurz um: JEDER! Die Einkommen in Ägypten sind wohl sehr niedrig, so dass die Leute auf Trinkgelder angewiesen sind um überhaupt den Lebensunterhalt bestreiten zu können.

tbc

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