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Tsankawi Prehistoric Sites

2012 USA: Tsankawi – Laufwege im Felsen



Nach gut 1 Stunde unterbrachen wir unsere Fahrt für einen Stopp in Antonito bei der Cumbres & Toltec Scenic Railroad. Leider war gerade kein Zug dabei ein- bzw. rauszufahren. Wir warfen einen Blick auf die alten Loks und fuhren dann weiter Richtung Los Alamos bzw. Tsankawi.

Und schon waren wir in New Mexico



An dem Übergang von Colorado nach New Mexico wären wir fast vorbeigerauscht. Sahen die Schilder dann aber doch noch und stoppten schnell für ein paar Fotos.



Wir lagen sehr gut in der Zeit und erreichten schon gegen 16:15 Uhr Espanola, so dass wir kurzentschlossen zu Tsankawi abbogen. Dazu fuhren wir vor Espanola auf die 30 und dann auf die 502 Richtung Los Alamos. Von der 502 führte die 4 nach Süden.

Vor den ersten Ampelzeichen war links ein Gravelstreifen (Parkstreifen) und das Nationalpark-Schild war zu erkennen. Wer das nicht so schnell gesehen hat, muss – wie wir – an der Ampel drehen und dann auf der rechten Seite einparken.

Eigentlich hätten wir dort Eintritt bezahlen müssen, da wir noch keinen National Park Pass hatten. Bei der Einfahrt zu den Great Sand Dunes war das Häuschen nicht besetzt, so dass wir dort keinen Jahres Pass kaufen konnten. Wir ließen es hier drauf ankommen und hatten Glück.

Normalerweise geht man vom Parkplatz ein kurzes Stück in den Park, zieht sich an einer Maschine sein Ticket (es gab auch Jahrestickets, aber nicht für den 80 $ Annual Pass den wir kaufen wollten) und legt das Ticket sichtbar ins Auto. Wer den Annual Pass schon besitzt, hängt ihn sichtbar an diesem Papp-Ding (hangtag) auf, das es beim Kauf dazu gibt.

Steinwege in Tsankawi von Menschen erschaffen



Tsankawi war um 1400 von den Ancestral Tewa Pueblos bewohnt. Das Dorf umfasste 275 ebenerdige Räume.

Zu Anfang verliefen wir uns direkt und kletterten an einer falschen Stelle den Berg hoch. Wir kamen dann aber irgendwann auf dem richtigen Trail aus. Ein Pfeil mehr wäre echt schick gewesen. Oder wir hätten einfach mal etwas besser die Umgebung ansehen sollen, dann hätten wir vielleicht auch gemerkt welcher der richtige Weg gewesen wäre.

Die Zimmerreste waren leider eher unspektakulär, da sie nicht freigelegt waren. Ein paar Tonscherben lagen herum.

Beeindruckend war, wie die Menschen sich damals die Wege in den Stein gehauen haben und auch wie sie die Felswände hochgekommen waren. Die schmalen Laufrinnen waren wirklich nur etwas für schlanke Waden. Ab und an hatte ich das Vergnügen mit den Waden leicht an den Stein zu schrammen, aber ohne mich zu verletzen. Petroglyphs gab es natürlich auch zu sehen.



Irgendwann hatte ich aber keine Lust mehr da rum zu latschen und wollte nur noch zum Auto.

Nach knapp 1,5 Stunden waren wir wieder zurück (eigentlich werden 2 Stunden vorgegeben) und düsten zu unserem Motel dem Hilltop House in Los Alamos, das an der 502 lag. Bei der Buchung im Januar war es noch ein Best Western. Von außen und innen sah es eher muffelig aus, aber die Zimmermöbel waren top!

Nach dem wir uns gestärkt hatten gingen wir zum Pool. Das Wasser war uns jedoch zu kalt und die Sauna brummte ziemlich laut. Deshalb ging es zurück auf’s Zimmer, Tagebuch schreiben.

Hilltop House Hotel (Trinity at Central, Los Alamos)
Zimmer Nr. 234
gefahrene Meilen: 261,6
gelaufene km: ein bisschen auf den Dünen + Tsankawi: 2,4 km gem. National Park-Angaben

tbc

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