eickys-adventures.com
Malahini Kuda Bandos

2017 Malediven: Resort Malahini Kuda Bandos

Die Motorengeräusche weckten uns gegen 7 Uhr. Wie werden wir das vermissen? Gar nicht! Nach dem Frühstück bereiteten wir uns auf den Resortbesuch des Malahini Kuda Bandos vor. Wir werden den ganzen Tag dort bleiben und mussten überlegen was wir benötigen.

Um 9 Uhr fuhren wir zur Insel Bandos, um dort nach dem Einmarsch festzustellen, dass wir auf der falschen Insel waren. Im Gänsemarsch ging es zurück zum Dingi. Auf der gegenüberliegenden Seite lag die richtige Resort-Insel: Malahini Kuda Bandos. Wir bekamen einen Day Pass aus Papier der uns berechtigte All inklusive zu genießen.



Wir belagerten den Strand. Schnappten uns zwei der ausreichend freien Liegen und wollten direkt ins Wasser. Ein erster Regenschauer bremste uns von diesem Vorhaben. Wir flüchteten unter die Bar.

Schnorcheln auf Malahini Kuda Bandos


Als es wieder trocken war, stürzten wir uns ins Meer. Nach wenigen Flossenschlägen schwamm ein vielleicht 1 Meter langer Blacktip reef shark an mir vorbei. Franky hörte mich nicht. Ich folgte dem Hai, bis er im sandigen Wasser verschwand.

Dann erblickte ich etwas Kleines was blitzschnell unter einer kleinen Koralle verschwand. Es sah aus wie ein mini lion fish, braun mit etwas weiß und Zotteln. Es tauchte wieder auf der anderen Seite unter der Koralle auf. Und verschwand. Das ganze Spielchen ging ein paarmal hin und her. Bis das Tierchen sich mal etwas in eine andere Richtung bewegte. Könnte es vielleicht ein Skorpionfisch sein? Plötzlich sprach die Kamera mit mir: Speicher voll! Grr…. Franky war nicht greifbar, er jagte einem großen Hai hinterher.

Fayaz erklärte mir später, dass es sich um einen Baby Reindeer Fish/Bäumchenfisch handelte. Als erwachsener Fisch sieht dieser vollkommen anders aus.



Ich löschte ein paar Fotos, gab dann mangels Sicht (der Bildschirm beschlug) auf. Ich traf auf die Riffkante, schnorchelte durch Schwärme von Fischen, keine Ahnung wo Franky abgeblieben war und entschied, mich zum Strand zurück zu bewegen. Vielleicht könnte ich außerhalb des Wassers ein paar Fotos löschen, wenn der Screen wieder klar ist.

Sonne – Regen – Mix



Franky sah mich außerhalb des Wassers rumlaufen und kam zu mir. Wir bezogen unsere Liegen. Die Sonne brannte. Wir entschieden wieder ins Wasser zu gehen. Nach wenigen Minuten setzte jedoch wieder Regen ein. Schnell raus, damit unsere Tasche nicht vollläuft. Wir flohen erneut. Diesmal unter das Dach vom Dive Shop. Eine Gruppe Asiatinnen amüsiert sich mit einem Papagei. Nur anfassen, nicht essen! Wir standen eine Weile planlos rum und gesellten uns zu Graham, der an der Bar auf einer Schaukel saß und ein Bier trank. Prost!!!

Nun näherte sich die Lunchzeit. Graham ging schon vor zum Restaurant und managte, dass die Tische für uns zusammengestellt wurden. Wir gesellten uns dazu ebenso die Schweizer und Jane und Bob.

Das Essen war eine Abwechslung zum Schiffessen. Das asiatische Gericht von dem Koch aus Sri Lanka ein Gedicht. Danach schwangen wir uns nach einer kurzen Pause bei Sonnenschein wieder in die Fluten.

Und noch mehr Regen


Wir sahen kleine Oktopusse. Erst einen, dann zwei und dann eine ganze Familie. Von vorne kam eine dunkle Regenwolke. Wir flohen aus dem Wasser, um unsere Tasche zu retten. Erste Regentropfen kamen runter.
Unsere Tasche war weg, Claudia auch. Sie stand beim Dive Shop und hatte unsere Tasche gerettet. Jetzt kam es so richtig runter.



Wir warteten die Schauer ab und sprangen wieder in die Fluten. Franks riesiger Whitetip Reef shark ließ sich wieder blicken. Unser letztes Schnorcheln auf den Malediven. Schnief!!!

Wir duschten uns und die Schnorchelsachen mit Frischwasser ab.
Ein Blick auf die Uhr zeigte, dass wir langsam auschecken mussten. Dabei wollten wir eigentlich noch etwas in der Sonne trocknen.

Koffer packen



Diesmal holte uns das Dhoni ab. Wir hingen unsere nassen Sachen an der Reeling auf und gingen aufs Sonnendeck. Eine dunkle Wolke veranlasste mich nach unten zu gehen, damit die Sachen nicht unnötig nasser werden. Es regnete aber nicht. Wir passierten ein Schiff von Costa, die ihre Leute auch wieder mit Tenderbooten von Malahini Kuda Bandos abholten. Franky löste auf dem Sonnendeck Serverprobleme während ich anfing die Koffer zu packen.



Unser letztes Dinner verlief wehmütig. Danach lauschten wir der Musik. Sangen. Wir mussten Rowina versprechen, dass wir sie in England besuchen kommen. Sie und Graham werden uns bereits morgen um 6:30 Uhr verlassen. Das hätte auch unser Transfer sein können. Wenn… Ja, wenn das Reisebüro uns hätte sagen können, dass wir garantiert einen Flug für 9:30 Uhr buchen können. Dazu war es aber nicht in der Lage. Also werden wir morgen noch bis in die Nacht am Flughafen sitzen.

tbc

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.