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Unterwasserwelt an der Insel Ariadhoo

2017 Malediven: Insel Ariadhoo

Der Wellengang brachte unsere Zimmertür nachts zum Quietschen. Franky stopft ein Handtuch dazwischen und wir hatten Ruhe! Die Abreise der Kanadier gegen 5 Uhr bemerkten wir nicht. Ob wir uns doch so langsam mit den Matratzen anfreundeten? Nein, nicht wirklich.

Um kurz nach 7 Uhr erwachten wir. Die Augen ließen sich nur schwer öffnen. Als wir erst um kurz vor 8 Uhr beim Frühstück erschienen waren wir immer noch bei den Ersten. Heute schienen alle etwas entschleunigt zu sein.

Weitere Verabschiedungen standen an. Die nächsten 5 verließen uns. Zeitgleich wurden wir Verbliebenen mit den Sonnenschirmen auf die Insel Ariadhoo übergesetzt.

Schnorcheln um die Insel Ariadhoo



Vom Land aus schnorchelten wir los. Laut Spider Man sind die Korallen nicht so dolle, es sollte jedoch Muränen und vielleicht auch Rochen geben. Nun gut. Ich schwamm entlang der Riffkante, in der Hoffnung auf irgendetwas Größeres. Leider Fehlanzeige. Zu Beginn waren die Korallen wirklich in einem sehr schlechten Zustand. Weiter rechtsrum wurde es bedeutend besser. Nach ca. 1 Stunde schwammen wir zum Strand zurück.


Wir spazierten an der Mülldeponie der Insel vorbei. Unter einem Dach standen ein Traktor, Reste eines Betonmischers, weiteres Gerümpel. Wenn dies unsere Insel wäre würde sie nicht so aussehen. Eine Schande!

Franky schnappte sich Heini und Alex für ein Fotoshooting. Währenddessen machte ich es mir auf dem Handtuch unterm Schirm gemütlich.

Moskitos und Müll



Abgesehen von der inselansässigen Mülldeponie (unser Dingi brachte auch Müllsäcke hierher) war sie auch die Heimat von Moskitos. Frankys Rücken sah aus wie ein Streuselkuchen und mich knabberten die Viecher auch an ein paar Stellen an.



Das Dingi kam um uns zu erlösen. Inzwischen war ich auch richtig hungrig.

Um 14 Uhr ging es zurück auf die Insel Ariadhoo. Wir ließen die Dame aus Malta auf dem Schiff zurück, die gleich zum Flughafen gebracht wird. Nun waren wir nur noch 11.

Ungefähr an der Stelle an der wir vorhin aus dem Wasser entstiegen waren tauchten wir nun wieder in die Meereswelt ein. Wieder begann der Kampf mit der Unterwasserkamera.

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Erst beschlug das Display, dann auch die Linse. In den ersten Tagen zeigte die Olympus keine Beschwerden, inzwischen war es ein täglicher Kampf, gegen den ich nichts machen konnte. Immerhin war die neue Nikon (noch) nicht so eigenwillig.



Meine eigene Muräne



Ein anderes Boot setzte eine Gruppe Schnorchler aus. Jetzt mussten wir auch noch die Unterwasserwelt teilen… Plötzlich tauchte vor mir eine große giant morey auf. Franky war nicht in Sicht. Mit dem Fremden wollte ich meine Entdeckung nicht teilen. Die Moräne fühlte sich wohl etwas belästigt, fauchte mich an, floh wenige Meter. Immer in Begleitung einer schön leuchtenden Makrele. Ich entdeckte Franky in einiger Entfernung, rief ihn, wurde erhört. Mit drei anderen aus unserer Gruppe kam er angeschnorchelt.



Die Wassertemperatur schwankte zwischen Badewannenwarm und Refreshing. Schlieren durchzogen das Wasser. Wir schnorchelten noch ein wenig weiter und bahnten uns unseren Weg über Korallen, die fast bis an den Strand ragten, ans Ufer.

Bis ans Ufer bewachsen



Pflanzen ragten bis ans Wasser, Äste hingen über den Strand, Felsen waren im Wasser. Kein leichtes Unterfangen heil zu unseren Handtüchern zurück zu kommen.

Unterwegs trafen wir Jane und Bob, die gestrandet waren. Sie schnorchelten den Weg bis hierhin zurück und erspähten mehrere Muränen. Wir sind also wieder ins Wasser. Franky erblickte eine Muräne von der nur der Kopf aus den Korallen rausragte. Unsere Muränen-Ausbeute war also eher gering.

Mini orange stripped triggerfish/ Orangestreifen-Drückerfisch, Mini black saddle filefish/Schwarzsattel-Feilenfisch schwammen im seichten Wasser.

Kampf gegen die Moskitos



Nochmal ließ ich mich nicht von Moskitos stechen und sprühte mich mit Off ein. Allerdings rate ich davon ab, dies bei Sonnenbrand zu machen. Könnte leicht schmerzhaft werden. Franky blieb direkt im sicheren Wasser. Ich lief noch etwas am Strand entlang und blieb dann sicherheitshalber mit den Füßen im Wasser stehen. Dort trauten sich die Moskitos nicht hin.

Gegen 16 Uhr wurden wir wieder eingefangen. Nach dem entsanden und entsalzen saßen wir an Deck und genossen das Plätschern der Wellen. Sehnsüchtig erwarteten wir das Dinner. Der große ovale Tisch war für uns verbliebenen 11 gedeckt.

Anschließend saßen wir an Bord und mussten beobachten wie Spider Man einen Grouper/Zackenbarsch angelte. Meine Empörung und die Bitte ihn wieder zurück zu werfen wurde ignoriert.

tbc

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