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im Moremi Game Reserve

2016 Botswana: Moremi Game Reserve



Die Nacht war schrecklich. An Schlaf war kaum zu denken. Wobei es eigentlich keinen Grund dafür gab. Wir hatten ein geräumiges Zelt mit normalen Betten und wilde Tiere lauern uns hier auch nicht auf. Keine Ahnung, warum wir nicht in den Schlaf fanden. Um 4:30 Uhr musste Frank austreten. Zwei Stunden später standen wir dann endgültig auf. Wir packten die restlichen Sachen zusammen. Was nicht mit in das Moremi Game Reserve musste, ließen wir in Jessie zurück. Die Sachen für das Game Reserve kamen auf den Anhänger.


Jessie blieb in Maun stehen, während wir mit einem geländegängigen Toyota ins Game Reserve fuhren.

Unsere Wasserkanister verstauten wir in unserem Toyota unter der Rücksitzbank. Dinge des persönlichen Bedarfs nahm jeder mit auf seinen Sitz.

Fahrzeugwechsel



Wir fuhren mit zwei Fahrzeugen in das Moremi Game Reserve. In dem einen saßen wir. Lazarus darf den Wagen im Park nicht fahren, weil er nicht aus Botswana kommt, daher hatten wir noch einen zusätzlichen Fahrer. Das Begleitfahrzeug mit den Zelten, Betten, Lebensmitteln, Kochutensilien und unserem Gepäck fuhr Tobias. Den lernten wir direkt heute Morgen kennen.

Um 8:15 Uhr ging es endlich los. In Maun hielten wir zunächst an der Tankstelle an, um unseren Fahrer Trust einzusammeln.



Ein paar Sachen mussten noch umgepackt werden. Dann war noch tanken angesagt. Die ganze Aktion dauerte locker 45 Minuten. Dann ging es endlich weiter.

Über eine Buckelpiste ins Moremi Game Reserve



Hinter Maun wechselte der Straßenbelag von Teer auf Sand. Um Holz zu kaufen und kurz die Blase zu erleichtern hielten wir an einem Craft Shop an. Nette Dinge gab es dort zu kaufen. Uns erwartete eine windige, ruckelige und sandige Fahrt.



Kurz nach 13 Uhr erreichten wir das Second Gate und legten eine Pause ein. Zum Lunch gab es Tuna-Nudelsalat und Hamburger Brötchen. Danach trugen wir uns noch in das Registrierungsbuch vom Moremi Game Reserve ein.




Ja, das ist Afrika!!!



Wir setzten unsere Fahrt über die Buckel-Piste fort. Im Game Reserve kamen wir endlich in den Genuss vieler Tiersichtungen:




Viele Tiersichtungen im Moremi Game Reserve





Impalas, Giraffen, rote Letschwes, Elefanten, Hippos, Löwen, Krokodile, Kudus, Zebras, Büffel. Die ganze Palette.






Gegen 16:45 Uhr kamen wir an unserer Campsite an. Das Durchgeschaukel hatte ein Ende! Dass es soooo ruckelig und staubig werden würde hatten wir nicht gedacht.

Während wir in aller Ruhe schon auf dem Hinweg zur Campsite Tiere geguckt hatten, hatte Tobias schon die Zelte aufgebaut und die Betten reingestellt. Super Service! Wir luden unsere Sachen aus, stellten die Stühle ums Feuer. Die Lebensmittel wurden vom Auto in den Hänger umgeladen.

Idyllisch am Fluss gelegen



Die Campsite befand sich direkt an einem Fluss. Im Wasser waren Hippos zu sehen. Wir lernten, dass männliche Hippos ihr Geschäft mit dem Schwanz verteilen, wie mit einem Propeller. Also: in Deckung gehen, wenn ein männliches Hippo vor einem anfängt zu sch…

Eine Giraffe war auch auf der anderen Flussseite auszumachen.

Irgendwelche kleinen Vögel machten tierischen Krach und hatten ihren Spaß sich im Spiegel anzuschauen.

Ansonsten war es sehr idyllisch!

Zwischen den Zelten stand der Spaten mit Toilettenrolle! Wenn er weg war, dann war die Toilette besetzt.



Gegen 18:30 Uhr aßen wir. Es gab Spaghetti Bolgonese.

Norwegen kam auf die tolle Idee das „Hippo“-Spiel zu spielen. Ob das so schlau war? Wenn man mitten in der Wildnis sitzt sollte man vielleicht besser den Geräuschen lauschen und nicht versuchen lauter zu sein als die Tiere drum herum. Löwen waren in der Ferne zu hören, Hippos grunzten.

Besuch im Camp?



Gegen 20 Uhr bin ich noch mal auf die Toilette. Das war schon unheimlich. Zum Glück war die Toilette nicht sehr weit weg, aber wenn man da dann so im Dunkeln hockt … Was macht man, wenn man plötzlich Augen leuchten sieht?

Gegen 20:30 Uhr gingen wir ins Bett.

In der Nacht dachte ich, dass Frank im Zelt rumrascheln würde. Als ich versuchte nach ihm zu tasten, hat er sich erschrocken, weil er tief und fest schlief. Das Geraschel musste wohl von draußen gekommen sein. Vielleicht ein Impala? Zumindest lag morgens hinter unserem Zelt Impala-Poo, der gestern da noch nicht gelegen hat. Oder hatte ich ihn gestern nur übersehen?

tbc

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