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Colored Bluffs Hike Cabazon Road

2012 USA: Entlang der Cabazon Road



Um 5:10 Uhr meinte irgendwer im Nachbarzimmer duschen zu müssen, also waren wir schon wieder früh wach. Frank versuchte die E-Card zu basteln. Um 6:30 Uhr können wir eh erst zum Frühstück. Dieses war das Beste was wir bisher hatten, auch wenn es keine Waffeln gab. Dafür aber kleine Pfannkuchen, Biskuits, Frikadellen, Rührei, … Vielleicht sollte ich auch noch erwähnen, dass das Zimmer ebenfalls top war. Heute wollten wir uns auf der Cabazon Road tummeln.

Bereits um 7:15 Uhr waren wir schon wieder auf der I-25 und folgten dieser zunächst wieder Richtung Santa Fe. Nach rund 10 Meilen ging es auf die 550 North Richtung Cuba. Bereits eine halbe Stunde nach Fahrtantritt hatten wir den Abzweig zur Cabazon Road (County Road 906) erreicht. Der Abzweig befand sich ungefähr beim MM 21 der 550 (bzw. ca. 2 mi südlich von San Ysidro). An der kurz drauf folgenden Y-Kreuzung hielten wir uns links, Richtung Ojito Wilderness Area.

Eine weitere halbe Stunde später waren wir am Parkplatz zum Colored Bluffs Hike. Das Parking befand sich ca. 4 mi von der Kreuzung 550/Cabazon Rd entfernt. Auf den Meilenstand mussten wir nicht wirklich achten, es war die erste Parking Area auf der linken Seite und war gar nicht zu übersehen.

Ein riesiger bunter Gartenzwerg



Wir waren vom Parkplatz aus querfeldein auf die bunten Formationen zugelaufen und sahen nachher beim weiterfahren, dass der Trail eigentlich geschlossen war. Der eigentliche TH lag nämlich vom Parkplatz gesehen etwas weiter links die Straße hoch.



Geschadet hatte es niemandem. Und ich wäre auch nur beinahe „abgestürzt“, weil Frank dachte, dass ich an einer Stelle runter kommen würde. Kam ich aber nicht, weil das viel zu steil und hoch war. Ich hockte also wie der Affe auf dem bekannten Schleifstein und robbte mich ganz vorsichtig rückwärts wieder hoch.

Das Gestein bzw. die Lehmbrocken dort waren schon etwas fragil/bröckelig. Deshalb vielleicht auch das Schild mit, das der Trail geschlossen eigentlich geschlossen ist.

Nach 1,2 km waren wir wieder am Auto. Wir waren ca. 1 Stunde (8:15 – 9:15 Uhr) durch/über die bunten Felsen gelaufen.

Wanderung in der Ojito Wilderness



Weiter ging es auf der Cabazon Road. Nach ca. 5,8 mi ab der Kreuzung 550/Cabazon Rd kamen man erneut an eine Y-Kreuzung, an der wir uns rechts hielten. Bei ca. 9,9 mi befand sich linker Hand erneut eine Parkmöglichkeit. Hier lag der TH vom Puni Views Hike. Es waren ca. 20 Minuten Fahrt von den Colored Bluffs aus.

Gegenüber vom Parkplatz (der linker Hand lag) führte eine gut zu sehende Spur den Berg hinauf. Hier begann die eigentliche Ojito Wilderness. Das Gebiet war umzäunt. Gemäß der Beschreibung die ich hatte, wurde das Gebiet umzäunt, damit keine motorisierten Fahrzeuge da rein fahren. Als wir da waren, war der Zaun zur Seite geklappt, so dass auch Fahrzeuge rein gekommen wären. So viel dazu.

Auf dem Weg lagen Unmengen von kleinen Steinen/Felsstücken, so dass das Gehen nicht so ganz angenehm war. Später wurde es etwas sandiger.

Vorbei am ersten Viewpoint liefen wir is zum Ende des Trails, von wo aus wir einen schönen Blick ins Tal mit seinen kleinen Badlands und die umliegenden Mesas hatten. Außerdem soll dort auch das Skelet eines Siesmosaurus gefunden worden sein.

Am Trail selbst soll petrified wood zu sehen sein. Ob es das ist, was wir gesehen haben? Keine Ahnung.



Der Trail war recht unspannend und daher nicht wirklich empfehlenswert. Nach 75 Minuten (9:40 – 10:55 Uhr) bzw. 3,5 km waren wir am Auto.

Wanderung zur Yellow Wave



Eine Meile weiter auf der Cabazon Road (5 Min. Fahrt) lag der TH zur Yellow Wave. Lt. Beschreibung, die wir dabei hatten sollte die Parkbucht rechterhand liegen und dort auch der TH sein. In einer Linkskurve war diese ehemalige Parkbucht auch noch sehr gut zu erkennen, der richtige Parkplatz lag jetzt jedoch ein Stückchen weiter auf der linken Seite. Es fuhr gerade ein Jeep vom Parkplatz, der mit der tiefen Rinne schon gut zu kämpfen hatte. Wir versuchten erst gar nicht auf den Parkplatz zu kommen und blieben unten am Rand stehen, weil uns doch ein wenig HC fehlte.

Gegenüber von dem Parkplatz war ein Schildchen zu sehen, was auf einen Trail hinwies, aber eine richtige Spur konnten wir nicht ausmachen. Wir gingen daher querfeldein durch die Kakteen, in Richtung der GPS Daten, die ich vorher aus dem I-Net herausgesucht hatte. Nach einer kurzen Weile stießen wir auf einen sichtbaren Trail.

Sinnvoller wäre es zunächst das kurze Stück vom neuen Parkplatz bis zur alten Parkbucht zu laufen und dann sofort dem richtigen Trail zu folgen. Einfach so durch die Prärie zu laufen war für die Natur/Pflanzen bestimmt nicht so gesund.

Aber zurück zum Trail. Wir folgten ihm brav. Die Koordinaten die wir hatten lagen aber weiter rechts vom Trail, so dass wir irgendwann in diese Richtung abgebogen sind. An dieser Stelle war aber nichts von der Yellow Wave zu sehen.

Also wieder zurück und doch mehr auf die Beschreibung gehört, die ich ebenfalls aus dem I-Net hatte. Mit der Beschreibung klappte es dann und wir konnten feststellen, dass wir uns nicht immer auf Koordinaten anderer verlassen sollten, denn in diesem Fall lagen sie 280 m neben dem eigentlichen Ziel.



Frank fand die Wave eher unspektakulär und meinte wir hätten schon besseres gesehen. Was er damit wohl gemeint hat? Vielleicht die richtige Wave? Ich fand es ganz nett, auch wegen der bunten Wilderness Felsen im Hintergrund.

Der Weg zur Yellow Wave



Hier ein paar Bilder, um den Weg etwas zu verdeutlichen. Wir folgten einer Weile den Trail durch die Kakteen. Irgendwann stießen wir auf der rechten Seite vom Trail auf etwas unförmige Hoodoos aus gelben Dakota Sandstein.

Noch etwas weiter kam ein Steinstapel ebenfalls auf der rechten Seite.

Wenn man nach links schaut, dann ist das Ziel schon zum greifen nah bzw. beinah in Sicht.

Dann ging es den Hügel durch das Sandbett hoch und schon waren wir da.



Bis zur Yellow Wave sollen es etwa 0,5 mi von der Parking Area aus sein, wir hatten es nicht getrackt. Wenn ihr den Weg noch für 0,5 mi weiter folgt, dann müsstet ihr in ein Gebiet mit Hoodoos und Pine Trees gelangen. Bis dorthin waren wir aber nicht mehr gegangen. Der Trail wird auch als Hoodoo Pines Hike bezeichnet.
Nach 75 Minuten bzw. 1,5 km waren wir wieder am Auto.

Anmerkung zur Ojito Wilderness



Zur Ojito Wilderness möchte ich noch anmerken, dass es mir, trotz der angelegten Parking Areas, nicht wirklich so vorkommt, als ob es gewünscht ist, dass Besucher dorthin kommen. Die Trails waren eher schlecht ausgezeichnet und auf der Karte vom BLM, die ich ausgedruckt hatte, war auch nur das Parking zum Bike Trail eingezeichnet. Von den Hiking Trails fehlte jede Spur.

Die Badlands blieben uns verwehrt


Die Fahrt wurde aufgenommen. Jetzt sollte es zu den Rio Rancho Badlands gehen. Die Beschreibung von Silke *klick* war leicht verständlich. Auf der Cabazon Rd war eine Stelle an der der Rand der Straße (vermutlich aufgrund von zu viel Regen) etwas abgebröckelt war, es war aber noch genug Platz um weiter zu fahren.

An der Kreuzung zur Pipeline Rd bogen wir links auf diese ab. Die eigentliche Straße war weggebrochen und wir mussten rechts herum ausweichen. Es war zwar eine große Kuhle, aber mit unserem Venza kein Problem. Das erste Tor lag vor uns. Ich hatte zwar leichte Schwierigkeiten es aufzuziehen, aber dann klappte es doch. Nach dem es wieder ordnungsgemäß verschlossen war, setzten wir die Fahrt, durch die Zia Indian Reservation, fort. Am 2. Tor war dann jedoch Feierabend.

Es hing ein dickes Schloss davor, und ein Schild, dass der Zutritt verboten war. Toll! Wir waren also das ganze Stück für die Katz gefahren. Diese halbe Stunde hätten wir uns echt schenken können.

Ob das Auto, das uns schon um 5 nach 8 Uhr zu Beginn der Cabazon Road entgegen kam auch diese Erfahrung gemacht hatte? Also der Fahrer, nicht das Auto.

Auch in den USA gibt es Cuba



Ca. 1 ¼ Stunden später verließen wir die Cabazon Road und waren wir wieder auf Teer. Das Geruckel auf der Gravelroad war nachher auch kaum noch auszuhalten. Was vielleicht auch an dem Frust lag, dass wir nicht zu den Rock Formations fahren konnten.

tbc

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