4. Tag Hanauma Bay & entlang des Kalanianaole Hwy
Mittwoch, 15. Mai 2013
 
Eigentlich hätte ich heute gerne länger geschlafen, aber wir wollen die Fische in der Hanauma Bay besuchen. Gestern hatten die Fische frei, aber heute sind sie alle wieder da. Laughing  Um einen Parkplatz zu bekommen muss man früh da sein. Um 7:45 Uhr waren wir dort und es waren bestimmt noch ¾ der Parkplätze frei. Für das Parken mussten wir 1 $ bezahlen, der Eintritt in die Bay kostet noch mal 7,50 $ p. P. Bevor man auf die Fische losgelassen wird, muss jeder zunächst ein Einführungsvideo ansehen, in dem das Verhalten am Riff etc. erklärt wird. Wenn man vor hat innerhalb eines Jahres noch mal hier zu schnorcheln, kann man sich in einer Liste eintragen, damit man dann nicht noch mal das Video sehen muss. Steil bergab ging es runter zur Bay. Wer nicht laufen will kann für kleines Geld mit einer Bimmelbahn fahren.

 

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Das Wasser war erstaunlicherweise sehr erfrischend und der Wasserstand recht niedrig (wobei wir nicht wissen, ob das vielleicht normal ist). An manchen Stellen hatten wir echt unsere liebe Not nicht mit dem Bauch über die Korallen zu schrappen. Das war echt doof. Auch war das Wasser von der Sicht her nicht sehr klar. Kaum das Frank ein paar Meter von mir weg war, hab ich ihn schon nicht mehr gesehen.

 

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Blackspot Sergeant

 

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Convict Tangs

 

Fische gab es zwar so einige zu sehen, aber ob sich der Eintritt wirklich lohnt? (Im Nachhinein betrachtet, war das schnorcheln vielleicht doch ganz OK. Die Sicht war an sämtlichen Schnorchel-Stellen eher schlecht, was an Sturmfronten über dem Ozean gelegen hat. Vermutlich hatten wir damit halt etwas Pech).

 

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Fourspot Butterflyfish

 

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Sailfin Tang

 

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Orangespine Unicornfish

 

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Humuhumunukunukuapua'a - Hawaiis Staatsfisch - Picasso Triggerfish

 

Kurz vor der Einfahrt zur Hanauma Bay liegt linkerhand der Abzweig zum Koko Head District, allerdings war das Tor verschlossen. Von der Ferne aus konnte man aber Leute hochgehen sehen (es gibt wohl noch einen Zugang über ein Wohngebiet, der uns zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht bekannt war).

 

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Nach 2 Schnorchel-Touren sind wir gegen 10:30 Uhr geflohen und weiter auf der 72 – dem Kalanianaole Hwy zur Südost-Umrundung (den ursprünglichen Plan erst zu schnorcheln und dann auf den Kuliou’ou Trail zu gehen hatten wir verworfen, weil wir nicht wussten, ob das Treckinggepäck auf dem Fisch-Parkplatz allein im Auto gut aufgehoben ist. Daher waren wir heute nur mit leichtem Gepäck und der kleinen Unterwasserkamera unterwegs.). Der Parkplatz war zu dieser Zeit wegen Überfüllung geschlossen.
 
Vom Lana’i Overlook konnte man in weiter Ferne den Umriss einer Insel erahnen. Mit der kleinen Kamera haben wir das aber nicht auf die Linse gebrannt.

 

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Es ging vorbei an der Halona Beach Cove und dem Halona Blow Hole, das für uns sogar blowte.

 

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An dem Strand wurde eine Szene aus dem Film „Verdammt in alle Ewigkeit“ gedreht, bei der  Deborah Kerr und Burt Lancaster an diesem Strand liegen.

 

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Am Sandy Beach war es zu unschattig, daher sind wir weiter.
 
Den Weg zum Makapu’u Lighthouse sind wir nicht gelaufen und ein Foto gibt es – auch aus der Ferne –nicht davon. Selbst Schuld, wenn es sich hinter Bergen versteckt. Vom Makapu'u Lookout hat man diesen Blick:

 

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Den Tidal Pool von Magnum haben wir auch gesucht und gefunden. Wo der Kaiona Beach Park auf den Waimanalo Beach trifft, hält man am kleinen Parkplatz bzw. am Seitenstreifen an. Am Strand biegt man nach rechts ab und dann sieht man auch schon den Tidal Pool.

 

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Unter einer Palme hatten wir es uns dort gemütlich gemacht.



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Zum Glück ist keine der Nüsse runter gefallen. Ein wenig Sorge hatten wir schon.Wink

 

Ich weiß nicht mehr, wo ich es her hatte, aber in der Waimanalo Bay kann man sicherlich nicht schnorcheln. Mit den Bäumen ist es dort aber ganz schön. Ein paar „merkwürdige“ Autos waren dort geparkt und weil es nichts zu schnorcheln gab sind wir weiter.

 

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Über zu wenig Platz kann man sich an der Waimanalo Bay bestimmt nicht beschweren.

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Der Lanikai Beach war unser letztes Ziel für heute. Wiedererwartend konnte man dort schnorcheln. Aber die Fische waren spärlich gesät. Immerhin waren die Korallen tiefer im Wasser. Aus der Ferne gab es sogar eine kleine Schildkröte zu sehen.

 

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Zurück ging es über die 61. Schon um 16:15 Uhr waren wir zurück in Waikiki. Erst mal mussten wir uns „entsanden“. Danach musste von gestern noch Tagebuch geschrieben werden. Anschließend sind wir zum internationalen(chinesischen) Buffet am Banyan-Baum (internationaler Marketplace). Es war OK, aber empfehlen würden wir es eher weniger (mit dem Wissen vom morgigen Tag kann ich nur davon abraten dort zu essen). Nach einem kurzen Bummel sind wir zum Hotel zurück. Wir waren ganz schön geschafft und haben schon um kurz nach 20 Uhr die Lichter ausgemacht.

 
Gefahrene Meilen: 48,9