02. Tag New York
  
Dienstag, 28. November 2006

Nach rund 8 Stunden Schlaf war gegen 4 Uhr die Nacht vorbei. Was macht man um diese Uhrzeit in der Stadt die niemals schläft? Den Sonnenaufgang an der Brooklyn Bridge ansehen. Laut Reiseführer soll dies ein tolles Highlight sein.


Die Straßen rund um den Times Square waren so gut wie verlassen, als wir um ca. 5:30 Uhr aus dem Hotel raus sind. Beim Verlassen der Metro sind wir erst mal in die falsche Richtung gelaufen und am Ground Zero gelandet. Riesige Strahler erleuchteten die Baugrube und Arbeiter waren schon fleißig.


Ein wenig unheimlich fand ich es schon in der Dunkelheit durch Manhatten zu laufen, wenn nur wenige Leute unterwegs sind. Nach kleinen Umwegen haben wir die Brooklyn Bridge erreicht und sind oberhalb der Autos über die Brücke spaziert.
 
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Wir waren zwar noch früh genug, um der Sonne beim aufgehen zuzusehen, aber wir hatten die Rechnung ohne die Wolken gemacht. Der Sonnenaufgang war somit nicht sehr spannend. Der Vorteil: es war hell! Dutzende von Joggern sind an uns vorbei gelaufen. Ob das bei den ganzen Autoabgasen überhaupt so gesund ist?
Wir sind die Brücke bis zur Hälfte gelaufen und dann wieder umgedreht.
 
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Unterhalb der Brücke befindet sich das South Street Seaport Historic District. Die Gebäude und Straßen sind wie ein schöner Innenhafen angelegt. Gerne wären wir dort auch am Pier 17 shoppen gegangen, aber die Geschäfte öffneten erst um 8:30 Uhr und uns war es viel zu kalt um noch eine gute halbe Stunde in der Kälte auszuharren.

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Mit der Metro ging es Richtung SoHo, das Denkmal mit den Bauarbeitern auf dem Stahlträger (Lunch atop a Skyscraper) suchen. Das soll irgendwo in SoHo stehen. Leider haben wir es nicht gefunden. (Wenn ich jetzt richtig recherchiert habe, dann müsste es auf der Spring St just East of West Broadway stehen.)


Weiter Richtung uptown lag der Washington Square Park mit dem Washington Arch – eine Art Triumphbogen. Auf einer der vielen Bänke hatten wir es uns gemütlich gemacht. Es kam ein wenig die Sonne raus. Damals gab es dort sogar free WiFi.

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Bei unserem letzten New York Besuch waren wir gar nicht in New York shoppen. Dies wollten wir jetzt nachholen. Auf ging es zu Macys. Wir waren von der Größe dieses Kaufhauses überwältigt. Neun Etagen die man entweder mit Aufzügen und über Rolltreppen erreicht. Nicht jedes Gefährt fährt überall hin, weil es noch Zwischenetagen gibt. Es war schon kompliziert sich zu Recht zu finden. Aber wir sind nicht „verloren“ gegangen. Jede Menge Beschäftigte sind bemüht den Kunden vollsten zufrieden zu stellen. Manchmal habe ich es schon ein wenig zu aufdringlich empfunden.


Nach gut 4 Stunden (und immerhin 4 Jeanshosen für Frank) sind wir zum Hotel zurück, um kurz ein wenig zu entspannen.

Anschließend ging es zum Rockefeller Center. Die Vorbereitungen für das morgige Tree Lightening sind in vollem Gange. Der Baum steht, allerdings ungeschmückt, der Soundcheck lief und es waren schon viele Touris zum gucken da. Die Fahnen rund um den Lower Plaza mit der Eislaufbahn und der Prometheus-Statue waren Golden. Gläserne Engel mit goldenen Posaunen standen auf der Plaza. Schneekristalle wurden auf die gegenüberliegende Häuserwand projiziert. Auf der Eisbahn lief manch einer seine Runden.

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Wir setzen unseren Weg über die 5th Avenue fort. Bei H&M gab es einen Rock und ein passendes Oberteil für mich. Die riesige Schneeflocke (bestehend aus ca. 6000 Glühbirnen) hängt über der 5th Avenue. Wir sind dann noch fast bis zur Ecke vom Central Park weitergelaufen und sind dann mit der Metro zum Bryant Park.

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Dort gibt es bereits heute eine Tree Lightening Ceremony. Im Park gibt es einige Weihnachtsmarktstände, Tische und Stühle sowie eine Eislaufbahn waren dort auch aufgebaut. Etwas weiter die Straße runter hatten wir uns bei einem Deli etwas zu essen geholt und dann im Bryant Park verspeist. Es wurde immer kälter oder wir froren einfach nur mehr, so dass wir ohne die Erleuchtung des Baumes abzuwarten zum Hotel zurück sind.


Der Tag war auch so schon lang genug.